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Leverkusen
Abschließende Arbeiten an der ersten Lkw-Sperre der A1

Leverkusen. Die erste von vier Lkw-Sperren vor der maroden Leverkusener Rheinbrücke soll im Verlauf der nächsten Woche in Betrieb gehen. Sie befindet sich im Autobahnkreuz Leverkusen-West, im Übergang von der A59 zur A1. Nachts laufen zurzeit die abschließenden Kalibrierungsarbeiten, dadurch kommt es zu Verkehrsbehinderungen. "Der Hersteller prüft mit verschiedenen Lastwagen, ob die Anlage richtig funktioniert und die Schranke tatsächlich nur bei zu schweren oder zu breiten Fahrzeugen runtergeht", erklärt Timo Stoppacher, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW.

Die A1-Brücke zwischen Köln und Leverkusen ist für alle Fahrzeuge gesperrt, die schwerer als 3,5 Tonnen und breiter als 2,30 Meter sind. "Allerdings wollen wir nicht, dass sich Lastwagen in den Sperranlagen festfahren und die Brückenauffahrten blockieren." Daher seien die verengten Fahrspuren so bemessen, dass auch Lkw hindurchpassten. "Sie werden vor der Schranke zum Halten gebracht und aufgefordert, die Notabfahrt zu nehmen." Radarfallen sollen dafür sorgen, dass in den Sperranlagen Tempo 40 eingehalten wird. Auf der Brücke selbst ist Tempo 60 erlaubt.

Die Schranken sind nötig, weil bislang täglich bis zu 150 Lastwagen illegal über die Brücke fahren und damit das Bauwerk massiv schädigen. Das soll aber noch mindestens bis zum Jahr 2020 halten, wenn die erste Ersatzbrücke fertig ist, über die dann auch wieder Lkw fahren dürfen.

(sug)
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