Alle NRW-Artikel vom 23. April 2014
Düsseldorf

Nach Amoklauf in Kanzlei: Anwalt kündigt Mietvertrag

Eigentlich wollte Rechtsanwalt Martin Lauppe-Assmann nicht umziehen. Er wolle sein Leben nicht von dem Mann bestimmen lassen, der am 28. Februar in seiner und einer Erkrather Kanzlei drei Menschen tötete, zwei weitere schwer verletzte. Doch inzwischen hat Lauppe-Assmann sein Büro in einem anderen Stadtteil eröffnet. Denn seine traumatisierten Mitarbeiter wollten nicht an den Tatort zurück, an dem ihre Kollegen starben und den der Mörder in Brand gesetzt hatte. mehr

München/Düsseldorf

Allianz kauft Kö-Galerie in Düsseldorf

Die Immobilientochter der Allianz kauft ein weiteres Einkaufszentrum und übernimmt für 300 Millionen Euro die Düsseldorfer Kö-Galerie. Der Laden- und Bürokomplex an der Königsallee in der NRW-Landeshauptstadt beherbergt auf rund 20 000 Quadratmetern 90 Geschäfte. Verkäufer sind Fonds der US-Investmentgesellschaft Blackstone. Das Management der Shopping Mall bleibt in Händen der Hamburger ECE-Gruppe. Die Allianz-Tochter betreut bereits Gebäude im Gesamtwert von rund 30 Milliarden Euro. mehr

Essen

Sperrung der A 40 wohl bis Ende nächster Woche

Der alte Bergbauschacht, der in Essen unter der Autobahn 40 entdeckt worden ist, reicht 58,50 Meter in die Tiefe. Das sagte Projektleiter Frank Theißing von Straßen NRW. Bis der Schacht mit einer Zementmischung gefüllt ist, bleibt die A 40 zwischen dem Dreieck Essen-Ost und der Abfahrt Essen-Huttrop in Richtung Bochum gesperrt. Auch die A 52 wurde vor der Einmündung auf die A 40 gesperrt. "Bis Mitte, Ende nächster Woche dauern die Arbeiten an, dann geben wir die Abschnitte schnellstmöglich frei", sagte Theißing. mehr

In Teilen des Münsterlands darf nicht gejagt werden

(dpa) Als einer der ersten Grundstücksbesitzer in Nordrhein-Westfalen hat André Hölscher (39) seine rund zehn Hektar Land in Ladbergen nördlich von Münster zur jadgfreien Zone erklärt - aus ethischen Gründen. Seit dem 1. April darf auf Hölschers Anwesen niemand mehr jagen. Und das mit Erlaubnis der Behörden. Ein neuer Paragraph im Bundesjagdgesetz erlaubt es Grundstückseigentümern, die Jagd auf ihrem Land abzulehnen. Bisher mussten Landbesitzer wie Hölscher die Jagd auf ihrer Scholle auch dulden, wenn sie Skrupel hatten. Zwar ist der Besitzer eines zur Jagd geeigneten Grundstücks von mehr als 75 Hektar auch nach dem Jagdgesetz sein eigener Herr. Wer aber ein kleineres Grundstück sein eigen nennt, werde mit seinen "kleinen" Nachbarn automatisch Mitglied einer Jagdgenossenschaft, erklärt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. mehr