Alle NRW-Artikel vom 22. Dezember 2014
Hückeswagen

Uneins über Kauf von Haus für Asylbewerber

Eines ist sicher: Die Zahl der Asylbewerber, die der Stadt im kommenden Jahr von der in diesem Fall zuständigen Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen werden, wird weiter steigen. Zurzeit leben 74 Männer, Frauen und Kinder in der Schloss-Stadt, die vor Krieg und Vertreibung aus ihren Heimatländern geflohen sind. In 2015 werden voraussichtlich etwa 50 weitere Flüchtlinge hinzukommen. Und auch diese müssen und sollen im Stadtgebiet menschenwürdig untergebracht werden. Über den Ort entspann sich in der letzten Ratssitzung in 2014 am Freitagabend aber eine intensive Diskussion zwischen Politik und Verwaltung. mehr

Benefizveranstaltung

Mehr als 1100 Gäste beim Brunch für die Welthungerhilfe

Kaum fingder Verkauf der Lose an, standen die Menschen vor dem Verkäuferteam Schlange. Die Gäste des Familienbrunchs im Maritim Hotel am Flughafen griffen bei einem Stückpreis von vier Euro reichlich zu. "Was ich gewinne, ist mir unwichtig", sagte Adelheid Gaspers, die gleich fünf Lose nahm. "Es geht mir um die gute Sache." Sie hatte ebenso wie die etwa 1100 Gäste einen Eintritt von 20 Euro gezahlt, so dass zusammen mit den Einnahmen des Losverkaufs eine stolze Summe zusammenkam. mehr

Handball

HSV-Frauen fliegen sang- und klanglos aus dem Pokal

SG Überruhr - HSV Gräfrath (Frauen) 40:31. Mit einer indiskutablen Leistung hat sich Handball-Drittligist HSV beim Oberligisten aus der zweiten Runde des HVN-Pokals verabschiedet. "Man muss zwar sagen, dass Überruhr wirklich gut gespielt hat, aber wir waren katastrophal", sagte Trainer Alexander Müller: "Wir haben in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff bekommen und quasi ohne Torhüter gespielt - jeder Wurf war ein Treffer. Und vorne machen wir die Hundertprozentigen nicht rein. Das war absolut desolat." Müller hatte einige Spielerinnen geschont, unter anderem Kamila Caluzynska und Annika Ingenpaß. "Man hat gesehen, dass die schwer zu ersetzen sind", sagte der Trainer, fügte aber an: "Trotzdem: Ich kann damit umgehen, mit einem 26:27 aus dem Pokal auszuscheiden, aber 40 Tore von einem im Mittelfeld stehenden Oberligisten zu kassieren, geht gar nicht." mehr

Köln

16-Jähriger überfällt Juwelier

Die Polizei hat in der Kölner Innenstadt einen erst 16-jährigen Räuber festgenommen. Der Jugendliche war am Samstag während eines Überfalls auf einen Juwelier von einem Zeugen (32) überwältigt worden. Der Täter hatte den Verkäuferinnen (35, 56) Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Dann habe er mit einem Hammer eine Vitrine eingeschlagen und Schmuck eingesteckt, erklärte die 35-Jährige. Der 16-Jährige muss sich nun wegen schweren Raubes verantworten. mehr

Dormagen

Nazi-Parolen an Dormagener Moschee-Rohbau

Bis zu 300 Dormagener kamen gestern Nachmittag an der Roseller Straße in Dormagen-Horrem zusammen und zeigten ihre Solidarität mit dem dort ansässigen Moschee-Verein. Der Grund: In der Nacht zu Sonntag hatten Unbekannte den Rohbau des Gebetshauses mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen besprüht. "Nieder mit dem Islam in Deutschland", "Drecks-Islam", "Heil Hitler" war dort unter anderem zu lesen. Sofort wurde der Staatsschutz informiert, der eine Ermittlungsgruppe einsetzte. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro ausgelobt. mehr

Winterberg

Weiße Weihnachten nicht mal im Sauerland

Warmer Wind und Sprühregen lassen selbst in den höchsten Lagen des Sauerlandes die Aussichten auf eine weiße Weihnacht schwinden. "Wir haben noch sieben Zentimeter Naturschnee. Und es wird weniger", sagte Wetterbeobachter Gerhard Kappe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf dem Kahlen Asten. In den kommenden Tagen steige das Thermometer selbst in den höchsten Lagen auf voraussichtlich vier bis sechs Grad. Auch im übrigen NRW ist das Weihnachtswetter laut DWD vorläufig geprägt von einem Mix aus Regen und zum Teil böigem Wind. mehr

Lokalsport

In Magdeburg braucht es die nächste Glanzleistung

Lange dürfen sich die Akteure des Bergischen HC nicht über den tollen 30:25-Erfolg über die Füchse Berlin freuen, denn bereits morgen Abend (19 Uhr) steht in der Handball-Bundesliga das nächste Spiel an. Und die Aufgabe beim SC Magdeburg ist eine ganz schwere. "Die haben sechs Mal in Folge gewonnen, das spricht für sich", sagt BHC-Trainer Sebastian Hinze und schiebt nach: "Die sind sehr heimstark und nicht zu Unrecht auf Champions-League-Kurs. Das ist eine überragend besetzte Mannschaft, die derzeit mit Melsungen sicherlich die beste Form in der Liga hat." mehr