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Hürth
Auch Düren und Hürth vertreiben irische Landfahrer

Hürth. Nachdem die "Irish Travellers" am Mittwoch Kevelaer wieder verlassen mussten, machten sie für eine Nacht in Hürth bei Köln Station. Am Mittwochnachmittag versuchten sie noch, auf dem Platz Anna-Kirmes in Düren unterzukommen. Dort wurden sie aber abgewiesen, nachdem es zu Streitigkeiten mit Schaustellern gekommen sein soll, die die Kirmes gerade abbauten.

Am Mittwochabend waren die etwa 90 Gespanne dann in ein Hürther Gewerbegebiet gefahren. Dort stellten die Landfahrer ihre Wagen auf einem Sportplatz ab. Der sei allerdings nicht zum Campen geeignet, hieß es seitens der Stadt. Außerdem gab es Sicherheitsbedenken, weil im Notfall kein Rettungswagen auf das Gelände hätte fahren können. "Wir werden einen Platzverweis aussprechen, bis heute Nachmittag müssen die Camper den Platz räumen", sagte ein Sprecher des Hürther Ordnungsamts gestern Vormittag. Doch die Camper räumten das Feld sofort und zogen weiter.

Die Irish Travellers sind seit mehreren Tagen im Rheinland und am Niederrhein unterwegs. Zuerst tauchten die Reisenden in Kevelaer auf, machten danach Halt in Neuss und auf den Rheinwiesen in Düsseldorf. Meist bekommen die irischen Wildcamper die Erlaubnis der Städte, für eine Nacht zu bleiben, müssen dann aber am Folgetag wieder abreisen.

(veke/hsr/p-m)
 
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