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Bereitschaftspolizei kritisiert auch das Essen im Einsatz

Düsseldorf/Hannover. Der Skandal um die Unterbringung der NRW-Bereitschaftspolizisten in einer heruntergekommenen Kaserne in Niedersachsen beschäftigt nun auch den Düsseldorfer Landtag. Von Christian Schwerdtfeger

"Unsere Bereitschaftspolizei arbeitet längst am absoluten Belastungslimit. Eine unzumutbare Unterbringung lässt aber jede Form der Wertschätzung für diese verantwortungsvolle Arbeit vermissen", sagte FDP-Innenexperte Marc Lürbke. Er will nun von Innenminister Ralf Jäger (SPD) in einer Kleinen Anfrage unter anderem wissen, welche Standards und Vorgaben es bei der Unterbringung von Hundertschaften bei Einsätzen gibt. "Unsere Polizei muss sich doch auf die Arbeit konzentrieren können und sich nicht noch Sorgen um die eigene Gesundheit bei der Bettruhe machen müssen, weil untragbare hygienische Zustände in ihrer Unterkunft herrschen", so Lürbke.

Das Gebäude war nach Angaben der drei NRW-Hundertschaften in einem unbewohnbaren Zustand. Demnach sei dort alles voll mit Erbrochenem und Fäkalien auf Boden und Wänden gewesen. Matratzen und Bettdecken waren zudem voller Blutflecken.

Das Land Niedersachsen hatte eingeräumt, dass es ein Fehler gewesen sei, NRW-Polizisten während des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in einer heruntergekommenen Kaserne einquartieren zu wollen, und hat dafür um Entschuldigung gebeten.

Quelle: RP
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