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Fipronil-Untersuchungen in Krefeld und Münster
Bisher keine belasteten Eier von Hühnern aus NRW entdeckt

Fipronil-Untersuchungen in Krefeld und Münster: Bisher keine belasteten Eier von Hühnern aus NRW entdeckt
In Krefeld untersuchen Lebensmittelchemiker Eier auf Fipronil. FOTO: dpa, mku vge
Krefeld/Münster. Nachdem Krefelder Lebensmittelchemiker Anfang der Woche mit der Untersuchung von Eiern auf das Insektizid Fipronil aus NRW begonnen haben, gibt es nun erste Ergebnisse. Bislang waren alle Proben negativ. 

"Sowohl aus dem Untersuchungsamt Münster als auch aus Krefeld liegen erste Untersuchungsergebnisse vor. Alle Ergebnisse sind bisher negativ", sagte ein Sprecher des "Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW" am Donnerstag.

80 Proben wurden nach Angaben des Sprechers bislang untersucht - jede Probe besteht aus zwölf Eiern. 

Sowohl im Chemischen Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe als auch im Untersuchungsamt in Krefeld werden seit Tagen Eier getestet - seit klar ist, dass belastete Eier in den deutschen Handel gelangt sind. 

Die Eier mit bedenklichen Werten des Schädlingsbekämpfungsmittels stammten vor allem aus Belgien und den Niederlanden, mindestens zehn Millionen Stück wurden nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums nach Deutschland geliefert, ein Teil davon gelangte in den Verkauf. Auch in einigen deutschen Legehennen-Betrieben in Niedersachsen wurde Fipronil festgestellt. Vier Höfe wurden geschlossen. 

Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Großhändler aus Gelsenkirchen 43.000 Eier aus den mit Fipronil belasteten Betrieben in den Niederlanden aufgekauft, und sie an Einzelhändler im Umkreis der Stadt weiterverkauft hatte. 

 

 

 

 

 

(hsr)
 
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