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Berlin
Bund zahlt NRW 133 Millionen für Breitband-Ausbau

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Berlin. Der Bund hat von der Versteigerung der Mobilfunk-Frequenzen profitiert. Die Gewinne sollen jetzt an die Bundesländer weitergegeben werden. NRW bekommt nach Informationen unserer Redaktion rund 130 Millionen Euro.

Der Bund schüttet 132,7 Millionen Euro für den Ausbau des Breitband-Netzes an Nordrhein-Westfalen aus. Das geht aus einem Schrieben von Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) an NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) hervor, das unserer Redaktion vorliegt. In der ersten Tranche seien 67 Millionen Euro bereits ausgezahlt. Das Geld entspricht dem Anteil Nordrhein-Westfalens an den Erlösen der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen im Juni.

Insgesamt nahm der Bund dabei 1,3 Milliarden Euro ein. Mit der digitalen Agenda "haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 50Mbit pro Sekunde zu erreichen", schreibt Dobrindt. Er bitte Duin darum, den Netzausbau "mit den entsprechenden Förderprogrammen auf Länderebene weiter voranzutreiben".

(mar)
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