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Kleve
Brüder im zweiten Anlauf wegen Mordes verurteilt

Kleve. Die beiden Brüder lauerten ihrem Opfer draußen vor dem Supermarkt auf. Als der Mann mit seinem Einkauf in beiden Händen herauskam, töteten sie ihn mit 44 zum Teil wuchtigen Messerstichen. Es war doch Mord, stellten die Richter in dem am Landgericht Kleve neu aufgerollten Verfahren fest und verurteilten die Männer zu lebenslanger Haft. Die 32 und 23 Jahre alten Brüder hätten ihren ehemaligen Schwager nach familiären Konflikten vorsätzlich und heimtückisch getötet. Im Dezember 2014 waren sie wegen Totschlags zu jeweils zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Doch der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf, das Landgericht musste prüfen, ob die Tat nicht doch als Mord aus Heimtücke zu werten ist.

Zwischen der Familie des Angeklagten und der Familie des Opfers habe es Konflikte gegeben, stellten die Richter in ihrer Urteilsbegründung fest. In dem Moment, als sich die Brüder am Eingang postierten, hätten sie entschieden, den Mann zu töten, stellten die Richter dagegen fest. Das Opfer habe keine Chance gehabt zu entkommen.

(dpa)
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