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Erkelenz
Erkelenz: Letzte Umsiedlung im Braunkohlenrevier

Erkelenz. NRW-Minister Franz-Josef Lersch-Mense selbst griff am Samstag in Erkelenz mit zum Spaten beim Auftakt für die Erschließung des letzten Umsiedlungsbereiches im Rheinischen Braunkohle-Revier. In den Erkelenzer Ortsteil Keyenberg (neu) im Norden der Stadt wollen bis 2030 etwa 1100 der insgesamt rund 1600 betroffenen Einwohner von fünf Erkelenzer Dörfern (neben Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath) umsiedeln.

Rund 440 private Grundstücke entstehen auf insgesamt 58 Hektar Grundfläche, dort wo heute noch Ackerland ist. Der Umsiedlungsort soll mit Markt, Grünzonen, Erinnerungsstücken (Denkmale, Wegekreuzen), Vereinsanlagen und dem Friedhof Identifikationspunkte als neue Heimat für die Umsiedler bekommen. Dem Braunkohlentagebau Garzweiler I/II mussten in den vergangenen 50 Jahren 16 Orte mit rund 11.000 Bewohnern weichen.

(aha)
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