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Düsseldorf
Ex-BLB-Chef muss sieben Jahre in Haft

Düsseldorf. In der millionenschweren Korruptionsaffäre um den landeseigenen Baubetrieb BLB ist das Hafturteil wegen Bestechlichkeit gegen den einstigen Geschäftsführer rechtskräftig. Das teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gestern mit. Das Landgericht Düsseldorf hatte den ehemaligen Chef des größten nordrhein-westfälischen Landesbetriebs, Ferdinand Tiggemann, im Februar 2017 wegen Bestechlichkeit und Untreue zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Revision des Angeklagten verwarf der BGH als unbegründet. In dem Prozess ging es um Korruption bei landeseigenen Bauprojekten. Der ehemalige BLB-Chef hat laut Gericht Informationen über anstehende Bauprojekte an einen Makler weitergegeben, der die Kosten für den Ankauf der Grundstücke in die Höhe trieb.
(dpa)
 
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