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Alle Vermögenswerte in die Finanzplanung einbeziehen
Wer Geld hat, muss viel bedenken. Denn in der Regel haben vermögende Menschen sowohl ein ansehnliches Privatvermögen als auch Beteiligungen an Unternehmen oder Immobilienbesitz. Jeder Vermögenswert sollte in die persönliche Finanzplanung einbezogen werden, und es sollte dabei über alle Investmentklassen und Vermögensarten hinweg eine Gesamtbetrachtung vorgenommen werden. Von Nicole Wildberger

Bei der Honoris Treuhand (Berlin) ist solch eine gesamtheitliche Finanzplanung möglich. Die beiden Geschäftsführer Thomas Abel und Jens Ammon betreuen persönlich seit 2005 einen stetig wachsenden Kundenstamm. Das Unternehmen ist seit 2009 ein von der BaFin lizensiertes Finanzinstitut und bietet seither auch die Vermögensverwaltung und die Vermögensberatung für die Kunden an. Weitere Geschäftsfelder sind die Testamentsvollstreckung und die Betreuung von Stiftungsvermögen. Die Kunden können entscheiden, ob die Honoris Treuhand GmbH das Management der Vermögensanlagen übernehmen soll oder ob die Kunden lieber selbstständig entscheiden, selbstverständlich unterstützt durch die ganzheitliche Finanzplanung, durch Marktanalysen und weitere wichtige Fakten. Grundlage einer jeden Art von Beratung ist eine genaue Analyse der Kundensituation unter Einbeziehung aller vorhandenen Vermögenswerte – beispielsweise wie viele und welche Arten von Immobilienvermögen der Kunde besitzt, welche Unternehmenswerte es gibt, wie diese im Unternehmen gebunden sind, welche Art von Liquidität vorhanden ist, sollte die Wirtschaft einmal eine Schwächephase durchlaufen oder sofern Mietzahlungen ausfallen. Auf dieser Basis werden dann individuelle Empfehlungen, in enger Absprache mit dem Kunden und auf Basis seiner Ziele und Wünsche, ausgesprochen.

Dieser individuelle Ansatz wird für die beiden Geschäftsführer, die nach vielen Jahren der Tätigkeit für deutsche Groß- und Privatbanken den Schritt in die Unabhängigkeit wagten, zunehmend belohnt. Die Mandanten rekrutieren sich aus der ganzen Breite des deutschen Mittelstands – vom Erben Ende Zwanzig über den Unternehmer in der Mitte des Lebens und den Arzt mit prosperierender Praxis bis zum Rentner. Mehr als 40 Millionen Euro Assets under Management sind der bisherige Lohn für die individuelle Honorarberatung – Tendenz steigend.

Strategisch verfolgen Thomas Abel und Jens Ammon grundsätzlich einen indexorientierten Ansatz, da sich nach ihrer Erfahrung gezeigt hat, dass nur wenige aktiv gemanagte Fonds auf lange Zeit ihre jeweiligen Indizes schlagen. In Einzeltitel investieren die beiden Geschäftsführer nur in Ausnahmefällen oder nach Kundenvorgaben und konzentrieren sich lieber darauf, ertragreiche Indizes fondsbasiert abzubilden. Dabei bedienen sie sich mehrheitlich der ETFs, der Exchange Traded Funds. Das sind Fonds, die auf Grundlage eines Index aufgesetzt werden, die Kosten sind gering. Dies ist somit ein kostengünstiger Anlageansatz, der nur noch Ergänzungen auch durch aktiv gemanagte Fonds nötig macht. Den Rohstoff- und den Anleihenbereich decken die Berliner ebenfalls über derartige Anlageprodukte ab, wobei im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere zur weiteren Reduzierung der indirekten Verwaltungskosten auch in einzelne Anleihen solider Schuldner investiert wird.

Grundsätzlich verfolgt das Team den Ansatz, das Vermögen möglichst breit über alle attraktiven Anlageklassen hinweg zu investieren, getreu dem Grundsatz der Risikostreuung. Die beiden Finanzplaner und Vermögensverwalter setzen dabei auf ein Honorarmodell, welches unabhängig ist von transaktionsabhängigen Provisionen und auch die Umwandlung von laufenden Kosten in gewinnabhängige Vergütungen ermöglicht.

Quelle: RP