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Düsseldorf
Fast jeder neunte Student in NRW hat ausländischen Pass

Düsseldorf. Die Zahl ausländischer Studierender an nordrhein-westfälischen Hochschulen ist auf eine neue Rekordmarke gestiegen. Nach Angaben des NRW-Wissenschaftsministeriums waren im vergangenen Wintersemester 86.539 Frauen und Männer aus dem Ausland an einer Hochschule in NRW eingeschrieben. Das seien 4400 mehr als noch ein Jahr zuvor. Damit habe etwa jeder neunte Studierende an Rhein und Ruhr einen ausländischen Pass. Insgesamt waren 745.009 Studierende eingeschrieben. Als "klaren Beleg für die Attraktivität des Hochschulstandortes NRW" wertete Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) die Entwicklung: "Studium und Forschung made in NRW sind inzwischen ein internationales Gütesiegel."

Mit 13.413 Studierenden bilden die Türken die größte Gruppe. Es folgen China (7615), Österreich (3733), Indien (3626), Russland (3535), Italien (3104), Marokko (2488), Griechenland (2400), die Ukraine (2136) und Iran mit 2120 Studierenden in NRW.

Zu den Fächergruppen, die bei den nichtdeutschen Studierenden am beliebtesten sind, zählen Wirtschaftswissenschaften (14.925 Studierende), Maschinenbau/Verfahrenstechnik (9128), Informatik (7846), Elektro- und Informationstechnik (5471), Wirtschaftsingenieurwesen (3158), Jura (2857), Psychologie (2378), Humanmedizin (2340), Bauingenieurswesen (2274) und Germanistik (2171).

Im Wintersemester 2015/16 hatte die Universität Duisburg-Essen mit 8011 Personen die landesweit meisten ausländischen Studierenden. An zweiter Stelle folgte die RWTH Aachen (7823). Platz drei belegte die Fernuni Hagen mit 6792 Studenten aus dem Ausland. Bei den Fachhochschulen in NRW lag die Technische Hochschule Köln mit 3951 Einschreibungen vor Aachen (2455) und Dortmund (2418).

(hüw)
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