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Noch nichts vor?
10 Tipps fürs Wochenende in NRW

Veranstaltungen, Ausflüge, Unternehmungen in NRW: 10 Tipps
Um Design und Möbel geht es bei der "imm Cologne" in Köln. FOTO: dpa, may
Düsseldorf. Sie wollen nicht das ganze Wochenende zuhause verbringen? Wir haben zehn Tipps für Ausflüge in unserer Region. Mit dabei sind unter anderem Flohmärkte, Ausstellungen und ein Konzert im Kino. 

Nächtliche Entdeckung in der Zeche Zollverein

Ausgerüstet mit Helm und Henkelmann geht es  Samstagabend ins stillgelegte Bergwerk der Zeche Zollverein in Essen. Dort kehrte früher auch zu Betriebszeiten der Zeche zu später Stunde keine Ruhe ein. Auf einer Führung erfahren die Teilnehmer beispielweise wie eine Bandrolle gewechselt oder ein Förderwagen gereinigt wurde. Die Führung kostet 18 Euro und dauert von 18 bis 21 Uhr. Mehr Informationen finden Sie hier. 

Möbelmesse in Köln

Köln wird wieder zum Zentrum der internationalen Design- und Möbelszene. Designer stellen bei der weltgrößten Möbelmesse "imm Cologne" und der Kölner Designmesse "Passagen" ihre Neuheiten vor. Eine gute Gelegenheit, sich die Trends des Jahres anzusehen. Die "imm Cologne" findet in der Messe Deutz statt, der Eintritt beträgt 24 Euro. Informationen zu der "imm Cologne" gibt es hier. Der Eintritt für die "Passagen", die im Kölner Stadtgebiet stattfinden, ist frei. Alle Standorte und das Programm zu den "Passagen" finden Sie hier.

Sonderausstellung im Neanderthal-Museum

Zoos gibt es in vielen Städten. Aber an welchem Ort begegnet man schon Mammut, Höhlenlöwe, Wollnashorn, Auerochse und Höhlenbär? Im Neanderthal-Museum in Mettmann. Die neue Sonderausstellung bietet eine Zeitreise ins Europa der letzten Eiszeit. Im Museum begegnen die Gäste den tierischen "Big Five" der eiszeitlichen Steppe. Besucher lernen die damalige Umgebung kennen und erfahren, wie Menschen unter den schwierigen Bedingungen überleben konnten. Erwachsene bezahlen sieben Euro Eintritt, Kinder zwischen sechs und 16 Jahren 3,50, Vier- und Fünfjährige drei Euro. Unter anderem gibt es Familienrabatte. Weitere Informationen zum Neanderthal-Museum finden Sie hier.

So funktioniert unsere Duu-App FOTO: RPO

Ausstellung: Märchenwald

Die japanisch-schweizerische Künstlerin Leiko Ikemura zeigt in ihrer Ausstellung sieben großformatige Skulpturen, die in fast tänzerischer Bewegung emporgehoben werden. Der Ausstellungsraum ist zudem abgedunkelt und wird mit einer Ton- und Filminstallation kombiniert. Dadurch wirken die Skulpturen märchenhaft schön. Der Eintritt im Hetjens Museum beträgt vier Euro. Mehr Informationen zu Leiko Ikemura gibt es hier.

Japanische Filmtage in Düsseldorf

"Eyes on Japan" lautet der Titel der 12. Japanischen Filmtage Düsseldorf. Kinofreunde erleben Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 11.30 Uhr in der Black Box im Filmmuseum einen vielfältigen Einblick in das breite Spektrum japanischer Filmkunst. Außerdem bieten Sonderveranstaltungen einen Blick auf die geographische und historische Geschichte Japans. Alle Werke werden in japanischer Originalversion mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu den Japanischen Filmtagen finden Sie hier.

Sehenswürdigkeiten in NRW - unsere Top 10 FOTO: Thomas Berns

Echo-Preisträger Sebastian Studnitzky bei der Jazz Initiative

Die Idee der Dinslakener Jazz Initiative, das Konzertjahr mit zeitlos schwebender, raffinierter Musik aus der Feder des Echo-Preisträgers Sebastian Studnitzky zu öffnen, ist gut. Der Komponist, Pianist und Trompeter kommt mit seinem Quartett nach Dinslaken ins Ledigenheim. Der Abend Sonntag ab 20 Uhr ist für Jazzfreunde, die bereit sind, sich auf Minimal Techno mit raffinierten Stimmführungen und offene Jazzimprovisationen mit Indie-Pop-Harmoniefolgen einzulassen. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 21 Euro, ermäßigt 17 Euro. Mehr Informationen zu Sebastian Studnitzky und der Jazz Initiative Dinslaken gibt es hier.

Ausstellung "Lines of Sight"

Warum Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr die Ausstellung "Lines of Sight" in der Kunstsammlung NRW besuchen? Weil die Kunst der 102-jährigen noch lebenden Kubanerin Carmen Herrera noch nie zu sehen war und dank ihrer Farbpower und ihrer verrückten Geometrien für einige Aufregungen in den Augen sorgt. Wer neugierig ist auf abstrakte Bilder in minimalistischem Malstil, wird sich an 70 Werken aus sieben Jahrzehnten erfreuen. Das schönste Bild bitte nicht verpassen: Grün-Blau ist es, datiert aus diesem Jahr und zeichnet das Gefühl vom Grün in der Nacht nach. Weitere Informationen zu Carmen Herrera und der Ausstellung "Lines of Sight" finden Sie hier.

Flohmarkt Mädchenklamotte

Eigentlich braucht es ja kaum gute Gründe, um mal wieder auf Shoppingtour zu gehen. Der "Mädchen-Klamotte"-Flohmarkt Sonntag von 11 bis 16 Uhr im Enni Sportpark in Moers liefert dennoch einige. Hier gibt es von (selbstverständlich) sehr gut erhaltener Second-Hand-Kleidung über Vintage-Schätze bis hin zu Designerware und Kinderkleidung alles. Zudem finden interessierte Damen Schmuck, Accessoires, Schuhe und Selbstgemachtes. Überdies ist der Flohmarkt nicht nur für "Mädchen" geeignet: Die Veranstalter werben damit, dass jede Altersgruppe auf ihre Kosten kommt. Männer sind auch willkommen und haben wie Kinder freien Eintritt. Mehr Informationen zur Mädchenklamotte finden Sie hier.

Trödelmarkt in NRW – das sind die schönsten Flohmärkte

Peter Orloff und der Schwarzmeer-Kosakenchor

In der evangelischen Christuskirche in Dormagen besteht Sonntag ab 15 Uhr die Möglichkeit, den berühmten Schwarzmeer-Kosakenchor unter der Leitung von Peter Orloff live zu erleben. Das Konzert nimmt die Besucher mit auf eine musikalische Reise durch die mythen- und märchenhafte Welt des alten Russlands. Herzstücks sind die Perlen der russischen und ukrainischen Musikliteratur, etwa die berühmten "Abendglocken", "Die zwölf Räuber" und "Kalinka". Zu hören werden aber auch Werke wie "Schwanensee" oder die Tenor-Arie "Nessun Dorma" sein. Tickets kosten 28 Euro. Weitere Informationen zu Peter Orloff und über den Schwarzmeer-Kosakenchor hier.

Bolschoi-Ballett im Kino

Das Bolschoi-Theater in Moskau ist weltberühmt. Welcher  Ballett-Liebhaber würde da nicht gerne mal mit im Saal sitzen? Natürlich ist das nicht jedem möglich. Doch auch wer in Düsseldorf und Umgebung lebt, kann  Bolschoi-Luft schnuppern: Der Ufa-Palast überträgt Sonntag ab 16 Uhr live die Premiere  einer neuen Produktion von "Romeo und Julia". Alexei Ratmansky, ehemaliger  künstlerischer Leiter des Bolschoi-Balletts, bringt den berühmten Shakespeare-Klassiker  frisch erzählt auf die Bühne. Karten für 150 Minuten im Kinosessel kosten 21 Euro, Senioren bezahlen 19 Euro. Mehr Informationen über das Bolschoi-Theater und "Romeo und Julia" gibt es hier.

Noch mehr Tipps für Düsseldorf und die Region finden Sie in unserer Freizeit-App Duu. Sie ist kostenlos im App- und Play-Store erhältlich. Weitere Infos gibt es hier.

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(rpo)
 
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