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Dortmund
Hooligan-Demo in Dortmund ohne befürchtete Gewalt

Dortmund. Eine Kundgebung von rund 500 Hooligans und Neonazis in Dortmund ist am Samstag weitgehend ohne die befürchteten Gewalttätigkeiten verlaufen. 2000 Beamte waren im Einsatz. Die Stadt gilt als Hochburg der rechtsradikalen Szene im Ruhrgebiet. Die Bundespolizei berichtete von einigen Zwischenfällen bei der Abreise am Hauptbahnhof. So holten Bundespolizisten einen 29-Jährigen aus den Gleisanlagen, gegen den ein Haftbefehl bestand. Die Bundespolizei leitete zudem Ermittlungen gegen fünf Männer ein, die volksverhetzende Lieder gesungen hatten. Auch die Dortmunder Polizei vollstreckte einen Haftbefehl und nahm drei Personen in Gewahrsam, um Platzverweise durchzusetzen oder Straftaten zu verhindern.
(dpa)
 
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