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Übergriffe von Clowns
Mit Kettensägen und Baseballschlägern

Horrorclown-Fälle in NRW - Mit Kettensägen und Baseballschlägern
Clowns treiben auch in NRW ihr Unwesen. FOTO: dpa, esl ms mov kno
Düsseldorf. Bedrohungen und Angriffe von Personen, die sich als Horror-Clowns verkleiden, häufen sich auch in Nordrhein-Westfalen. Ein Überblick über die jüngsten Fälle.

In Aachen wurden in der Nacht zu Samstag gleich zwei Vorfälle mit Horror-Clowns gemeldet. Ein Clown erschreckte einen Radfahrer so sehr, dass er stürzte und sich verletzte. Einige Stunden später verfolgte ein Clown einen jungen Mann. Die Polizei prüft, ob es sich um ein und denselben Clown gehandelt hat.

In Sprockhövel stand in der Nacht zu Freitag ein laut lachender Clown mit einer Schüppe in der Hand auf der Straße und erschreckte einen 24-Jährigen. Als der ein Foto machen wollte, flüchtete die verkleidete Person über ein Feld.

In Essen-Stoppenberg wurde ein 26-Jähriger am Donnerstagabend von einer Person im Clownskostüm mit einer Holzlatte angegriffen. Der Täter flüchtete, als der 26-Jährige sich mit Pfefferspray zur Wehr setzte.

Einige Stunden später erschreckte ein Clown in Essen eine 17-Jährige. Sie flüchtete nach Hause, ihre Mutter alarmierte die Polizei.

In Wesel hatte ein Maskierter eine Kettensäge bei sich. Er scheiterte bei dem Versuch, sie zu starten. Eine Spaziergängerin bekam einen Riesenschreck, als der als Clown verkleidete Mann plötzlich vor ihr stand.

Ein Grusel-Clown mit einem Messer näherte sich am Mittwochabend fünf Kindern zwischen sieben und 13 Jahren in Bochum-Stahlhausen. Die Kinder liefen davon und alarmierten die Polizei.

In Leverkusen erschreckte sich am Dienstagabend eine 26-Jährige beim Anblick eines Clowns, der am Waldrand stand und in den Wald lief, als ein Auto sich näherte.  

Mit einem Baseballschläger bedrohte ein Clown am Dienstag in Gelsenkirchen mehrere Kinder. Eine 14-Jährige verletzte sich, weil sie in Panik davonrannte und stürzte. In diesem Fall ist der Maskierte inzwischen identifiziert: Es handelt sich um einen 16-Jährigen, der seinen Bekannten einen Schrecken einjagen wollte. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen Bedrohung und Körperverletzung. 

Die Polizei rechnet damit, dass es zu Halloween immer mehr Clown-Fälle geben könnte. Sie appelliert an den gesunden Menschenverstand: "Es ist nicht lustig, anderen Todesangst einzujagen."

(hsr)
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