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Münster/Sendenhorst
Jagdfunktionär soll Fallen aufgestellt haben

Münster/Sendenhorst. Wegen Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz verhandelt das Amtsgericht Ahlen am 12. April gegen einen Funktionär des Landesjagdverbandes NRW. Das sagte der Direktor des Gerichts, Andreas Serries. Nachdem die Polizei das Präsidiumsmitglied im August auf einem Grundstück im Kreis Warendorf beim Aufstellen von Fallen erwischt hatte, klagte ihn die Staatsanwaltschaft Münster an. Die Beamten hatten den 61-Jährigen nach einem Tipp von Tierschützern auf frischer Tat ertappt: Er soll einen toten Fasan in der Hand gehalten haben, den er zuvor aus einer Falle entfernt hatte. Außerdem fanden die Polizisten eine Falle für Greifvögel.

Nach Angaben des Landesjagdverbandes lässt der 61-Jährige derzeit sein Amt ruhen. Der Jäger sei sich keines strafrechtlich relevanten Verhaltens bewusst, hieß es.

(dpa)
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