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Mönchengladbach
Jean-Claude Juncker in Mönchengladbach geehrt

Mönchengladbach. Jean-Claude Juncker wurde gestern Abend in Mönchengladbach mit dem Benediktpreis ausgezeichnet. Der langjährige Premierminister Luxemburgs und Spitzenkandidat der Europäischen Volksparteien (EVP) für die Europawahl befasste sich in seiner Dankesrede mit der Zukunft des Staatenverbunds. Er forderte, dass sich die Bürger stärker bewusst sein sollten, was die EU in den vergangenen Jahrzehnten erreicht habe. Die Krim-Krise mache einmal mehr deutlich, wie wichtig das Friedensprojekt Europa sei. "Ein Tag Krieg ist teurer als zehn Jahre Europäische Union", sagte der 59-Jährige. Zugleich forderte er, dass radikale Parteien in Europa keinen Erfolg haben dürften.

Mit dem Benediktpreis ehrt ein gleichnamiger Verein Persönlichkeiten, die in ihren Gebieten Vorbilder sind und in Deutschland und Europa Wesentliches für die Gesellschaft geleistet haben. Er wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert. In seiner Laudatio würdigte Andreas Ehlert, Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Juncker als Politiker mit großer Integrationskraft, der seine Ziele mit Charme durchzusetzen weiß.

(jaw)
 
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