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RWTH Aachen
Nach Laschet-Affäre: Klausuren werden jetzt eingescannt

Fotos: Laschet – CDU-Politiker und Landtags-Abgeordneter
Fotos: Laschet – CDU-Politiker und Landtags-Abgeordneter FOTO: dpa, rwe fdt
Düsseldorf. Damit an der RWTH Aachen nach der Affäre um Armin Laschet keine Klausren mehr verschwinden, werden die Arbeiten ab jetzt eingescannt. Auch für andere Unis in NRW soll der Fall Konsequenzen haben. 

Die "Noten-Affäre" um CDU-Chef Armin Laschet wird nach Überzeugung von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) Auswirkungen für die Hochschulen im Land haben. "Die RWTH Aachen hat bereits erste Konsequenten gezogen. Bevor Klausuren die Uni verlassen, müssen sie eingescannt und elektronisch erfasst werden", sagte die Ministerin der "Bild"-Zeitung.

Dass Klausuren verloren gehen, komme in Einzelfällen vor, sagte Schulze. Das Land hatte dazu eine Anfrage an die Hochschulen geschickt. Das Ergebnis: In den vergangenen fünf Jahren waren in NRW rund 100 Studierende von verschwundenen Klausuren betroffen. Sie mussten die Klausuren dann noch einmal schreiben.

Laschet hatte Aachener Studenten nach eigenen Angaben mit Hilfe von persönlichen Notizen nachträglich Noten für Klausuren vergeben, nachdem die Arbeiten beim Postversand verschwunden waren. Dabei bekamen auch Studierende eine Note, die die Klausur gar nicht mitgeschrieben hatten.

(lnw)
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