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Landtagswahl
Rot-Grün hat in NRW keine Mehrheit mehr – Rot-Gelb möglich

Fotos: Die Spitzenkandidaten bei der NRW-Landtagswahl
Fotos: Die Spitzenkandidaten bei der NRW-Landtagswahl FOTO: dpa, wok mhe soe
Düsseldorf. Wenn am Sonntag in NRW gewählt würde, läge die SPD deutlich vor der CDU. Drittstärkste Kraft würde die FDP. Auch die AfD wäre sicher drin. Die Grünen allerdings kämen nur noch auf halb so viele Stimmen wie noch 2012. 

Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Forsa" könnte die SPD mit 40 Prozent rechnen und läge damit 13 Prozentpunkte vor der CDU, die auf 26 Prozent käme. Für die FDP haben sich elf Prozent der Befragten ausgesprochen. Die Grünen dagegen hätten mit sechs Prozent ihr Wahlergebnis von 2012 (11,3 Prozent) fast halbiert.

Damit wäre die Fortsetzung der rot-grünen Koalition zurzeit nicht möglich. Eine regierungsfähige Mehrheit hätte - nun neben einer Großen Koalition - allerdings ein sozialliberales Bündnis aus SPD und FDP. Die Linke wäre mit fünf Prozent im Düsseldorfer Landtag vertreten, in den mit einem Ergebnis von sieben Prozent erstmals auch die AfD einziehen würde.

Christian Lindner – der Überflieger FOTO: dpa, Kay Nietfeld

Könnten die Bürger in Nordrhein-Westfalen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen, würden sich momentan 55 Prozent für SPD-Regierungschefin Hannelore Kraft und 23 Prozent für CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet entscheiden. Selbst von den CDU-Anhängern würden mehr für Kraft (45 Prozent) als für Laschet (39 Prozent) stimmen. Allerdings ist die Popularität der SPD-Ministerpräsidentin nicht mehr so ausgeprägt wie noch im Herbst 2015, als sie von 63 Prozent direkt gewählt worden wäre.

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet am 14. Mai statt. 

(maxk)
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