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CDU-Landeschef zu Notenaffäre
Laschet: "Keine besonders geistreiche Bemerkung"

Laschet zeigt Reue in Noten-Affäre: "Keine geistreiche Formulierung"
Viele offene Fragen in der Causa Laschet. FOTO: dpa, fg wst
Essen. Der wegen der Notenaffäre unter Druck geratene CDU-Landeschef Armin Laschet hat seine jüngsten Äußerungen zu den Vorgängen an der RWTH Aachen bedauert. Von Detlev Hüwel

"Das war keine besonders geistreiche Bemerkung", räumte er gleich zu Beginn seiner Rede auf dem 37. CDU-Landespareitag in Essen ein. Laschet hatte zuvor auf einer Pressekonferenz gesagt, er könne erklären, wieso er als Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen mehr Klausurarbeiten benotet habe als tatsächlich geschrieben worden seien – "aber ich tue es nicht".

Er habe mit dieser Bemerkung zum Ausdruck bringen wollen, dass es um Fakten gehe und nicht um Mutmaßungen, sagte er in Essen unter starkem Beifall der rund 600 Delegierten. Der Parteivorsitzende ging aber nicht weiter auf die Ungereimtheiten bei der Notenvergabe ein.

Statt dessen verwies er darauf, dass er von Anfang an gemeinsam mit der Hochschule nach einer Lösung gesucht habe, die es den Studierenden ersparen solle, die Klausur neu schreiben zu müssen. Um parteipolitische Auseinandersetzungen zu vermeiden, habe er sich entschlossen, nach dieser "Panne", den Lehrauftrag niederzulegen, der er seit 15 Jahren ehrenamtlich inngehabt hatte.

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