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Nordrhein-Westfalen
Minister Jäger sieht keine Hinweise auf Terror-Verstecke

Nachts unterwegs in Duisburg-Marxloh
Nachts unterwegs in Duisburg-Marxloh FOTO: Christoph Reichwein
Düsseldorf. In NRW liegen keine Hinweise vor, dass Terroristen dort sogenannte No-Go-Areas krimineller Banden als Rückzugsort nutzen. Das stellte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf eine CDU-Anfrage fest.

Der Landtagsabgeordnete Robert Stein wollte wissen, ob Viertel in NRW zum Unterschlupf für Terroristen abzurutschen drohen - ähnlich wie der Brüsseler Stadtteil Molenbeek.

Duisburg-Marxloh - Porträt eines Problem-Stadtteils FOTO: dpa, mjh fg lof

Laut einem internen Polizeibericht vom vergangenen Sommer gibt es vor allem in Duisburg mehrere Viertel, in denen kriminelle Clans Bürger und Beamte einschüchtern. Ähnliche Tendenzen sind laut Polizeigewerkschaftern ansatzweise aber auch schon in anderen Ruhrgebietsstädten zu beobachten.

(met/ lnw)
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