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NRW
Ministerin gibt Wölfe nicht zum Abschuss frei

NRW: Schulze Föcking gibt Wölfe nicht zum Abschuss frei
Für den Isegrim bleibt NRW sicher. FOTO: dpa
Düsseldorf. Deutschlandweit wird schon seit Jahren über den Umgang mit Wölfen gestritten. Nun gibt es zumindest in NRW gute Nachrichten für Isegrim: Der Wolf wird in Nordrhein-Westfalen nicht zum Abschuss freigegeben.

"Die Landesregierung beabsichtigt nicht, den Wolf in das Landesjagdrecht aufzunehmen", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Antwort von NRW-Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage.

Der AfD-Abgeordnete Sven Tritschler hatte moniert, dass es in NRW zuletzt 18 Wolfsnachweise gegeben habe und vereinzelt auch Schafe gerissen worden seien. Die Ministerin hielt dagegen, es gebe "ausreichende Handlungsmöglichkeiten gegen einen auffälligen Wolf".

Das Land kompensiere zudem schon seit Jahren die von Wölfen verursachten Nutztierrisse. Die Zuwendungen seien zusammengefasst in der "Förderrichtlinie Wolf". Sollte es künftig Hinweise auf Gefahren für Menschen geben, werde das Land weitergehende Maßnahmen ergreifen - "gegebenenfalls auch den Abschuss eines Wolfes", stellte Schulze Föcking klar.

(felt/lnw)
 
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