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Spezielles Betreuungsangebot
NRW will Flüchtlingskinder mit mehr Geld fördern

NRW will Flüchtlingskinder mit mehr Geld fördern
NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) spielt in einer Kindertagesbetreuung für Flüchtlinge in Essen. FOTO: dpa, ve lof
Essen. Nordrhein-Westfalen will mehr Geld in die Betreuung von Flüchtlingskindern investieren. Unter anderem sollen die Kinder besser auf den Besuch einer regulären Kita vorbereitet werden.

Das hat NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) am Dienstag beim Besuch eines speziellen Betreuungsangebots für Flüchtlingskinder in Essen erklärt. Zusätzlich zu den für 2016 bereits bewilligten 20 Millionen Euro will die Landesregierung weitere fünf Millionen Euro für diesen Zweck ausgeben.

Dazu müsse der Landtag aber noch grünes Licht geben. Die Nachfrage nach entsprechenden Betreuungsangeboten sei groß, erklärte eine Sprecherin des Familienministeriums.

Brückenprojekte und Kita-Vorbereitung

Mit dem Geld sollen vor allem sogenannte Brückenprojekte gefördert werden. Niedrigschwellige Betreuungsangebote sollen Flüchtlingskinder auf den regulären Kita-Besuch vorbereiten. Die Kleinen sollen spielerisch erste deutsche Vokabeln lernen. "In manchen Staaten gibt es keine Kitas", berichtete Kampmann. Eltern wie Kindern könne so vor dem Eintritt in eine reguläre Betreuungseinrichtung die Angst vor staatlichen Institutionen genommen werden.

Mit den Brückenprojekten würden zudem die Flüchtlingskinder aufgefangen, für die noch kein regulärer Kita-Platz zur Verfügung gestellt werden kann.

(lnw)
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