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Es geht un 6,3 Milliarden Euro
NRW deckt 10.000 griechische Schwarzkonten auf

Steuerhinterziehung: NRW versorgt Griechenland mit Kontodaten
FOTO: dpa, Julian Stratenschulte
Düsseldorf. NRW hat dem griechischen Finanzministerium mehr als 10.000 Datensätze zur Verfolgung von Steuerhinterziehung zur Verfügung gestellt. Es soll um Beträge von insgesamt 6,8 Milliarden Franken (knapp 6,3 Milliarden Euro) gehen. 

Die Informationen über Bankkonten von Griechen in der Schweiz seien über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) nach Athen übermittelt worden, teilte das Finanzministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) sagte, dass man damit die griechischen Behörden dabei unterstützen wolle, mehr Steuerehrlichkeit im Land herzustellen. "Dank der erfolgreichen Arbeit unserer Steuerfahnder sind wir dazu auch in der Lage", hieß es.

Die Kontodaten hatte die NRW-Steuerfahndung im Zusammenhang mit Bankenverfahren wegen Beihilfe und Datenankäufen erlangt. Sie beziehen sich auf Privatleute und Unternehmen mit Guthaben von insgesamt bis zu vier Milliarden Schweizer Franken (3,7 Milliarden Euro).

(lnw)
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