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Partei im Umfragen-Sinkflug
NRW-Grüne in Panik

Wahl in NRW 2017: Grüne in Panik
Die Spitzenkandidatin der Grünen, Sylvia Löhrmann, der Landesvorsitzende Sven Lehmann (l.), sowie Umweltminister Johannes Remmel bei der Pressekonferenz in Düsseldorf. FOTO: dpa, fg vge
Meinung | Düsseldorf. Während die Umfragen die beiden großen Volksparteien mal gleichauf, mal mit deutlichem SPD-Vorsprung sehen, geht bei den Grünen in den letzten Monaten der Trend konstant nach unten. In NRW ist vor allem Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann selbst dafür verantwortlich.  Von Detlev Hüwel

Jetzt rückt ein Meinungsforschungsinstitut die Grünen zum ersten Mal an die schicksalhafte Fünf-Prozent-Hürde. Kein Wunder, dass bei den NRW-Grünen blanke Panik ausgebrochen ist.

Man muss ihrer Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann zugute halten, dass sie aus der Untergangsstimmung keinen Hehl macht. Allerdings verwundert es, dass ihr als Grund für den rasanten Niedergang ihrer Partei in Bund und vor allem im Land nichts anderes einfällt als der "Schulz-Effekt".

In NRW ist vor allem sie selbst verantwortlich. Beim Turbo-Abitur hat sie eine grottenschlechte Performance hingelegt, und mit der Inklusion klappt es hinten und vorne nicht. Das könnte sich bitter rächen.

Dass sich die Grünen jetzt wie verzweifelt an die SPD klammern und die CDU zurückweisen, ist ein durchschaubares Manöver. Es wird wohl ebenso wenig bewirken wie der hektische grüne "Weckruf".

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