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Leverkusen
Leverkusener Notarztwagen erfasst Sehbehinderten

Leverkusen. Ein Notarztwagen hat in Leverkusen am Montagabend einen sehbehinderten Fußgänger erfasst und schwer verletzt. Nach Angaben der zuständigen Polizei in Köln soll der Mann mit seinem Hund bei Grün über eine Fußgängerampel gegangen sein, als der Rettungswagen ihn traf.

Durch den Aufprall wurde der 30-Jährige laut Polizei mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Der Fahrer des Notarztwagens, ein 38 Jahre alter Rettungssanitäter, hatte noch versucht zu bremsen, kam aber nicht rechtzeitig zum Stehen. Über die Schwere der Sehbehinderung des Unfallopfers war gestern nichts zu erfahren.

Nach Angaben der Polizei sei der Rettungswagen am Abend auf dem Weg zu einem Noteinsatz gewesen. Sowohl das Martinshorn als auch das Blaulicht seien eingeschaltet gewesen, hieß es. Wieso das Unfallopfer den heranrauschenden Rettungswagen offenbar nicht bemerkte, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt.

An der Unfallstelle leisteten in der Nacht der Fahrer des Wagens und eine 32-jährige Notärztin, die mit in dem Fahrzeug saß, Erste Hilfe. Das Unfallopfer wurde in eine Klinik gebracht und dort behandelt.

Die Hündin des verletzten Mannes hatte Glück im Unglück. Sie stand unter Schock, blieb ansonsten aber unverletzt. Bei dem Hund handelt es sich um einen kleineren Mischling, nicht aber um einen Blindenhund.

(sef)
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