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Bielefeld
Massenschlägerei unter Flüchtlingen - fünf Verletzte

Massenschlägerei in Bielefeld unter Flüchtlingen - fünf Verletzte
FOTO: ap
Bielefeld. Fünf Männer sind bei einer Massenschlägerei zwischen zwei Flüchtlingsgruppen in Bielefeld teils schwer verletzt worden. Sie erlitten Schädelfrakturen und Schnittverletzungen. Die jeweils etwa 15 Personen umfassenden Gruppen hatten mit Fäusten und Stöcken aufeinander eingeschlagen. Es handelte sich um irakischen Jesiden und um Tschetschenen. Der genaue Hintergrund des Streits ist unklar. Allerdings soll es schon seit längerem Probleme zwischen den Familien gegeben haben. Zwei Tschetschenen wurden festgenommen. Nachdem sich die Lage im Laufe des Abends zunächst wieder beruhigt hatte, versammelten sich am Abend ungefähr 100 Jesiden, die gewaltsam in die Flüchtlingsunterkunft eindringen wollten, um wieder die Konfrontation mit den tschetschenischen Familien zu suchen.

Dies konnte die Polizei, die für den Einsatz Verstärkung anforderte, jedoch verhindern. Die Bezirksregierung Detmold veranlasste daraufhin den sofortigen Umzug aller Familien in andere Städte in Ostwestfalen, um die Gruppen räumlich zu trennen. Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Quelle: RP
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