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Mein erster Benz - Teil 1
Liebe zum Baby-Benz
Mein erster Benz - Teil 1: Liebe zum Baby-Benz
Martin Amerkamp und Wencke Rathjen sind begeisterte Youngtimerbesitzer: „Ein solches Auto löst Sympathie aus“, sagen sie in Gedanken an spontane Gespräche mit anderen Autoliebhabern. FOTO: Mercedes-Benz
Die Faszination für den Stern wurde Martin Amerkamp quasi in die Wiege gelegt. Und vor einem knappen halben Jahr gönnte er sich seinen ersten Mercedes, einen Youngtimer vom Typ 190.

Wir haben Benzin im Blut“, sagt Amerkamp von sich und seiner Partnerin Wencke Rathjen. Seit Kindertagen begleitet die Marke mit dem Stern den heute 36-Jährigen. „Das erste Auto, in dem ich saß, war der Strich-Acht meines Vaters. Er hat als Außendienstler danach sieben W 123 als Vorgänger der E-Klasse gehabt. Ich bin praktisch mit Mercedes groß geworden.“ Die Idee, den ersten eigenen Mercedes zu kaufen, reifte im vergangenen Herbst. „Wir wollten ein Winterauto, um das Cabrio meiner Freundin zu schonen.“ Da war für Amerkamp, der als Generalagent der Signal Iduna arbeitet, klar: Jetzt holen wir uns einen „Baby-Benz“.

So wurde der von 1982 bis 1993 gebaute 190er genannt, weil er der erste Mercedes in der Kompaktklasse war. „Dieses Auto hat das Straßenbild geprägt. Das Design der Baureihe W 201 ist zeitlos schön – auch heute noch, obwohl er schon 17 Jahre nicht mehr gebaut wird.“ Dank der sprichwörtlichen Qualität ist das Gebrauchtangebot umfangreich. Doch es sollte nicht irgendein 190er sein. „Ich wollte einen aus der zweiten Serie nach der Modellpflege und am liebsten ein Avantgarde-Sondermodell, das 1992 in begrenzter Stückzahl gebaut wurde.“ Allerdings ist es gar nicht so einfach, ein solches Fahrzeug in unverbasteltem Originalzustand zu finden. So wurde es leider nicht der favorisierte „Azzurro“, sondern ein „Rosso“ mit 1,8-Liter-Motor.

Avantgarde in begrenzter Stückzahl

Ein gepflegtes Rentnerauto mit 138.000 Kilometer Laufleistung und 2.000 Euro Barpreis. Da lohnte sich auch die 300-Kilometer- Tour nach Marburg zur Abholung. Das Fahrzeug ist mechanisch top in Schuss, auch wenn Fahrverhalten, Komfort und Bedienung spürbar in die Jahre gekommen sind. Der Karosse rückte der Beulendoktor zu Leibe, dem schicken Rosso metallic verhalf eine Lack-Aufbereitung zu neuem Glanz. Und zum Schluss spendierte Amerkamp einen neuen Stern für die Motorhaube. Zuverlässig versieht der Benz seinen Wintereinsatz. Dabei soll es nicht bleiben.

„Ein tolles Auto, den behalten wir“, ist das Pärchen aus Kempen dem Charme des 190-ers erlegen. Im Kopf existiert schon die Liste für eine kleine Mercedes-Sammlung: ein SL aus den 1990-er Jahren(R129), aus der E-Klasse- Serie W124 vielleicht ein T-Modell, Coupé oder Cabrio, eine ältere S-Klasse oder als weiterer 190er ein 2,6-Liter-Sechszylinder. Es gibt so viele schöne Youngtimer mit Stern ...

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