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Köln
Neue Wende in Kölner SEK-Schießerei

Köln. Eine frühere Angestellte des Kaufmanns, der nach einer Schießerei mit SEK-Beamten vor Gericht steht, soll ihm gemeinsam mit dessen Ex-Frau eine halbe Million Euro gestohlen haben. Der vermeintliche Diebstahl sei der Grund dafür gewesen, dass der Händler sie bedroht habe, sagte die 24-Jährige gestern im Prozess gegen den 55-Jährigen aus. Um das angeblich gestohlene Geld zu finden, soll er seiner Ex-Angestellten einen Revolver an die Schläfe gehalten haben. Zuvor habe er ihr in Kurznachrichten sowie in ihrer Wohnung gedroht, erklärte die Zeugin. "Er sagte, er würde mir das Leben zur Hölle machen, wenn ich ihm nicht sage, wo das Geld versteckt ist." Die Angeklagte wehrte sich gegen den Vorwurf, das Geld gestohlen zu haben.

Seiner Ex-Frau soll der Kaufmann am Telefon mit dem Tod gedroht haben, weil sie in den Diebstahl verwickelt sei. Die Drohungen gegenüber beiden Frauen hatten im Juni 2011 zu dem SEK-Einsatz am Kölner Großmarkt geführt, bei dem Beamte über 100 Schüsse auf den Wagen des Händlers abgaben. Der Prozess gegen den Kaufmann wird morgen fortgesetzt.

(tsp)
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