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Düsseldorf
NRW gibt grünes Licht für Kinderfeuerwehr

Düsseldorf. Ein neues Gesetz soll in NRW den Katastrophenschutz verbessern. Es wurde gestern vom Innenausschuss der Landtages abgenickt und wird wohl nächste Woche vom ganzen Landtag beschlossen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Unternehmen mehr Geld erhalten können, wenn sie Mitarbeiter für den Dienst in der freiwilligen Feuerwehr oder ähnlichen Hilfsorganisationen freistellen. Danach soll künftig nicht nur eine Erstattung des Verdienstausfalls erfolgen. Zusätzlich kann es Zulagen geben, um der Firma weitere Aufwendungen wie Überstundenzuschläge oder eine Umorganisation auszugleichen. Die Regel wird eingeführt, damit die Unternehmen Freistellungsanträge von Mitarbeitern wohlwollender gegenüberstehen - die freiwilligen Feuerwehren haben Probleme, genug Nachwuchs zu finden.

Auch darum sehen die neuen Regeln ausdrücklich vor, dass bei der freiwilligen Feuerwehr auch Menschen mithelfen dürfen, die zwar körperlich nicht fit sind, aber andere Fähigkeiten haben - beispielsweise als Pressesprecher oder im Büro. Es wird festgelegt, dass die freiwilligen Feuerwehren auch "Kinderfeuerwehren" aufbauen dürfen. "Das macht manche Feuerwehr zwar schon jetzt, aber jetzt ist das auch gesetzlich abgesichert", erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Sieveke.

Werksfeuerwehren können auch gemeinsam mit Unternehmen aufgebaut werden, die selber keine Werksfeuerwehr haben müssen.

(rky)
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