| 07.33 Uhr

Mönchengladbach
Opferanwalt: "Für uns ist der Co-Pilot ein Massenmörder"

Mönchengladbach. Der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Christof Wellens, der rund 150 Hinterbliebene des Germanwings-Unglücks vertritt, erhebt schwere Vorwürfe gegen den Mutterkonzern Lufthansa: Obwohl die psychische Erkankung des Co-Piloten, der das Flugzeug zum Absturz brachte, bekannt war, hätte Lufthansa den Mann nicht untersuchen lassen. Das Schmerzensgeld, das den Hinterbliebenen der Opfer bislang ausgezahlt wurde, sei "selbst nach deutschen Maßstäben kleinlich, im internationalen Vergleich sogar unverschämt", sagt Wellens. Deshalb habe man in den USA Klage eingereicht. Für die Angehörigen der Absturzopfer sei der Co-Pilot ein "Massenmörder". Es sei wichtig, dass Lufthansa anerkennt, für das Leid verantwortlich zu sein.

(gap)
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