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Mordprozess
Ehefrau bei Autounfall getötet – Angeklagter schweigt

A42 bei Gelsenkirchen: Ehefrau bei Autounfall getötet - Angeklagter schweigt
Der Fall wird vor dem Landgericht in Essen verhandelt. FOTO: dpa, mjh htf
Essen. Mit einem absichtlich herbeigeführten Autounfall soll ein 25-Jähriger auf der A42 bei Gelsenkirchen seine Frau ermordet haben. Er selbst überlebte den Zusammenstoß mit einem Lastwagen schwer verletzt. Zum Prozessbeginn schweigt der Angeklagte.

Nach einem tödlichen Zusammenstoß auf der A42 bei Gelsenkirchen hat am Freitag der Mordprozess gegen einen 25 Jahre alten Autofahrer begonnen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte im Februar absichtlich seinen Wagen gegen einen Lastwagen lenkte, um seine Frau zu töten. Die 21-Jährige starb noch am Unfallort, der Mann überlebte schwer verletzt.

Laut Anklage brachte der Mann seine Frau um, weil diese nach der Trennung nicht zu ihm zurückkehren wollte. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Das Paar lebte in den Niederlanden und war von dort zu der Fahrt durch das Ruhrgebiet gestartet.

(lsa/lnw)