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Brandsätze auf Flüchtlingsunterkunft  
Angeklagte verwickeln sich in Widersprüche

Brandsätze auf Flüchtlingsunterkunft  : Angeklagte verwickeln sich in Widersprüche
Die Angeklagten am ersten Prozesstag. FOTO: dpa, frg htf
Minden. Im Prozess um einen Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica haben zwei der vier Angeklagten die Tat eingeräumt. Sie schilderten am Dienstag ausführlich den Tatverlauf - allerdings nicht einheitlich. 

Bei ihren Aussagen verstrickten sich die drei Männer (29 bis 33) und eine Frau (33) in Widersprüche. So waren sie sich nicht einig bei der Frage, wer an dem Abend im September 2015 der Wortführer war und welche Motive die Gruppe für den Angriff mit Brandsätzen hatte. Die beiden anderen Angeklagten kündigten für die nächsten Verhandlungstage ebenfalls Aussagen an.

Bei dem Anschlag war ein Molotow-Cocktail zwar an einer Hauswand zerschellt, hatte aber nur geringen Schaden angerichtet. Eine zweite Flasche war unzerbrochen gegen einen Zaun geflogen. Die Anklage wirft den drei Männern  und einer Frau versuchte schwere, gemeinschaftliche Brandstiftung vor. 

(top/lnw)
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