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Anschlag auf BVB-Bus
Prozess gegen mutmaßlichen Attentäter beginnt am 21. Dezember

April 2017: Explosionen an BVB-Mannschaftsbus
April 2017: Explosionen an BVB-Mannschaftsbus FOTO: rtr, gb
Dortmund. Sergej W. soll im April einen Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins Borussia Dortmund verübt haben. Die Anklage gegen ihn wegen des Versuchs des 28-fachen Mordes wurde jetzt zugelassen. Der Prozess soll am 21. Dezember beginnen.

Angeklagt wurde der 28-jährige Deutsch-Russe von der Staatsanwaltschaft Dortmund. Im September waren erste Details aus der Anklage bekannt geworden. Dem Tatverdächtigen wird aus Habgier, heimtückisch und mit gemeingefährlichen Mitteln begangener versuchter 28-facher Mord sowie das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen vorgeworfen. Sergej W. droht im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Jetzt hat das Landgericht Dortmund die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen. Der Prozess soll am 21. Dezember im Landgericht beginnen. Es sind zunächst 17 Folgetermine bis März 2018 geplant.

Am 11. April waren nahe des Mannschaftsbusses des BVB in der Nähe des Team-Hotels in Dortmund mehrere ferngezündete Sprengsätze explodiert. Durch die Splitterbomben wurden Abwehrspieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt.

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(lsa)
 
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