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Ausflugstipps für die Osterferien

NRW: Ausflugstipps für die Osterferien
Frühling am Schloss Dyck in Jüchen FOTO: Stiftung Schloss Dyck
Düsseldorf. Die Osterferien sind eine gute Gelegenheit für Ausflüge in die Region. Die Empfehlungen unserer Redakteure für die Ostertage im Rheinland und am Niederrhein haben wir hier gesammelt.
  •  Haus Graven in Langenfeld (Tipp von Heike Schoog, Redaktion Langenfeld)
    • Warum hingehen? Haus Graven ist für Burgfans ein Muss. Die Wasserburg im Langenfelder Stadtteil Wiescheid wurde um 1300 als Nachfolgeburg der ehemals 800 Meter nördlich gelegenen "Motte Schwanenmühle" erbaut. Wer ist sonst noch da? Der Theater- und Filmschauspieler Burkhard Driest hat zeitlebens auch intensiv gemalt. Er stellt seine Bilder bis zum 5. Juni aus. "Querelle und Romy" heißt die Schau (14 bis 17 Uhr).
    • Was ist zu beachten? Die Wasserburg ist nur von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
    • Info Haus Graven, 40764 Langenfeld. Fürs Navi: Graf-von-Mirbach-Weg 15
  • U19 Champions Trophy in Düsseldorf (Tipp von Uwe-Jens Ruhnau, Redaktion Düsseldorf)
    • Warum hingehen? Weil es kaum ein schöneres Ziel für einen Osterausflug geben kann als einen Fußballplatz – zumindest für alle, die Fußball mögen. Auf dem Platz sind beim U19-Osterturnier des BV 04 Düsseldorf die möglichen Bald-Profis von Topvereinen zu sehen, in diesem Jahr unter anderem Liverpool, Benfica, Belo Horizonte und Borussia Mönchengladbach.
    • Wer ist auch noch da? Menschen, die gerne später die Geschichte erzählen wollen, dass sie den ja schon als U19-Spieler gesehen und das riesige Talent sofort erkannt haben.
    • Was ist noch zu beachten? Das Turnier findet in diesem Jahr im Flinger Broich (Paul-Janes-Stadion) statt. Tageskarten kosten für Erwachsene 10 bis 13 Euro, für Jugendliche und Rentner acht. Dauerkarten gibt es für 25 beziehungsweise 15 Euro.
    • Info U19 Champions Trophy, Do, 19 Uhr, Sa, 9.30 Uhr, So ab 10 Uhr, Mo ab 10.30 Uhr, Flinger Broich, Düsseldorf
  • Ostereiersuche im Rennbahnpark in Neuss (Tipp von Frank Kirschstein, Redaktion Neuss)
    • Warum hingehen? Die Ostereiersuche im Rennbahnpark ist XXL: Auf den Wiesen und in den Grünanlagen werden mehr als 1000 Eier versteckt. Brauchbares Wetter vorausgesetzt, lässt das auf einen Osterspaziergang ohne "Mir-ist-langweilig"-Genörgel hoffen.
    • Wer ist sonst noch da? Familien mit Kindern im Alter bis zwölf Jahren dürfen teilnehmen.
    • Was muss man beachten? Versteckt werden nummerierte Plastikeier, die nach der Suche eingetauscht werden können. Die Abgabe ist auf fünf Eier pro Kind beschränkt.
    • Info Ostermontag, 11 bis 13 Uhr, Am Rennbahnpark 1, 41460 Neuss, Eintritt frei
  • Mittelaltermarkt auf dem Klostergut Graefenthal in Goch (Tipp von Julia Lörcks, Redaktion Kleve)
    • Warum hingehen? Weil sich das direkt an der Niers gelegene Areal des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Graefenthal am Osterwochenende in einen Mittelaltermarkt verwandelt. Weil viel für Kinder geboten wird – sie dürfen sich schmutzig machen, mit den Händen essen und mit Schwertern kämpfen. Wer ist sonst noch da? Die Herrscher von 1248: Graf Otto II. und seine Gemahlin Margarethe. Und Besucher.
    • Was ist zu beachten? Erwachsene zahlen sieben, Kinder (5-12) drei Euro. Wer verkleidet kommt, bekommt zwei Euro Rabatt.
    • Info Klostergut Graefenthal, Maasstraße 50, 47574 Goch, 15.-17. April, Sa 11-22 Uhr, So 11-21 Uhr, Mo 11-18 Uhr. www.kloster-graefenthal.de
  • Spaziergang im Neandertal bei Mettmann (Tipp von Oliver Wiegand, Redaktion Mettmann)
    • Warum hingehen? Nur ein paar Auto- oder Regiobahn-(S28)-Minuten von Düsseldorf entfernt findet man im Neandertal vor allem eins: Ruhe. Herrliche Spazierwege, verwinkelte Flussläufe und eine im Frühjahr gerade erwachte Natur laden zu einer Wanderung ein. Seit wenigen Wochen ist Albrecht der neue Chef im Eiszeitlichen Wildgehege. Der Heckrind-Stier protzt gerne mit seiner Erscheinung. Besucher des schon seit 1921 unter Naturschutz stehenden Gebiets können auf dem rund 23 Hektar großen Freigelände aber auch Heckpferde und Wisente finden. All diese Tierarten lebten auch schon zurzeit des Neandertalers und erinnern an die Geschichte der Menschheit.
    • Wer ist sonst noch da? Familie, Hundehalter, Jogger und Mountainbike-Fahrer.
    • Was ist zu beachten? Da die Wisente, Heckrinder und Pferde in einer natürlichen Umgebung leben, stehen sie auch schon mal etwas versteckt.
    • Info Navi-Adresse : Talstraße 300, Mettmann, Eingang gegenüber dem Neanderthal Museum
  • Museum Abteiberg in Mönchengladbach (Tipp von Inge Schnettler, Redaktion Mönchengladbach)
    • Warum hingehen? Im Museum Abteiberg zeigt die Kölner Künstlerin Alexandra Bircken (bis 25. Juni) ihre zersägten Motorräder, Schattengestalten und Installationen mit Wasserschläuchen, Moos und mehr. Der Titel: Stretch. Im Skulpturengarten unterhalb des Museums sind Kunstwerke, etwa von Claes Oldenburg, Giuseppe Penone, Larry Bell, Mauro Staccioli und François Morellet zu entdecken. Außerdem bietet der Hanggarten mitten in der Innenstadt Ruhe, Vogelgezwitscher und das Plätschern des Brunnens.
    • Wer ist sonst noch da? Gäste aus der ganzen Welt.
    • Was ist zu beachten? Parken können Besucher auf dem Geroplatz. Von dort geht es über die Treppe in den Skulpturengarten und ins Museum.
    • Info Museum Abteiberg, Abteistraße 27, 41061 Mönchengladbach, 11 bis 18 Uhr geöffnet, Montag Ruhetag. Eintritt 7 bzw.. ermäßigt 3.50 Euro. Skulpturengarten 10 bis 18 Uhr (Oktober bis April), bis 20 Uhr (Mai bis September), Eintritt frei, Kontakt: 02161 252637
  • Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld (Tipp von Jens Voß, Redaktion Krefeld)
    • Warum hingehen? Weil das Kaiser-Wilhelm-Museum selbst ein Erlebnis geworden ist – nach der jahrelangen Renovierungsphase besucht man ein bedrückend schönes, klassizistisches Gebäude. Zudem bewegt sich die neue Ausstellung "Das Abenteuer unserer Sammlung II" auf der Grenze zwischen Kunst und Kulturgeschichte. Allein die Wayang-Schattentheaterfiguren aus dem 19. Jahrhundert, die einst der Prinz von Java dem Museum schenkte, sind einen Ausflug wert.
    • Was ist zu beachten? Am besten parkt man in der Tiefgarage zum Rathaus; Zufahrt vom Westwall. Von dort sind es zwei Minuten Fußweg.
    • Info Joseph Beuys-Platz 1, 47798 Krefeld, www.kunstmuseenkrefeld.de
  • Halde Norddeutschland in Neunkirchen-Vluyn (Tipp von Sebastian Peters, Redaktion Moers)
    • Warum hingehen? Es gibt wohl kaum einen besseren Ort am Niederrhein als die Halde Norddeutschland, um bei gutem Wetter den Blick schweifen zu lassen. 359 Treppenstufen sind zu laufen. Der Aufstieg wird aber belohnt. Wer oben steht, erkennt: Diese ehemalige Bergehalde des früheren Bergwerks Niederberg, eine der zehn höchsten im gesamten Revier, ist ein Geschenk. Man steht in einer Höhe von 102 Metern über der Erde und staunt.
    • Wer ist sonst noch da? Fallschirmflieger, Radfahrer, Drohnenflieger und Menschen, die das Weite suchen und dennoch ganz nah zu Hause bleiben wollen.
    • Was muss man noch beachten? Architektonischer Blickfang ist oben das sogenannte Hallenhaus der niederländischen Künstlergruppe "Observatorium". Mit seiner strengen Geometrie steht es im Kontrast zur geschwungenen Landschaft.
    • Info Parkplätze finden sich im Bereich Geldernsche Straße
  • Marina-Markt in Duisburg (Tipp von Carolin Skiba, Redaktion Duisburg)
    • Warum hingehen? Wer am Ostersonntag und -montag noch das ein oder andere einkaufen möchte, ist auf dem Marina-Markt am Duisburger Innenhafen richtig. Vor den historischen Mauern der Stadt können Besucher gemütlich über die Hafenpromenade schlendern, frische Waren vom Wochenmarkt probieren und kaufen und anschließend noch ein Päuschen mit Blick auf die vor Anker liegenden Schiffe einlegen.
    • Wer ist sonst noch da? Menschen, die gerne über Märkte schlendern, und solche, die am Samstag nicht alle Einkäufe erledigt haben.
    • Was ist zu beachten? Der Markt hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
    • Info Johannes-Corputius-Platz, 47051 Duisburg
  • Spaziergang durch Haan-Gruiten (Tipp von Gökcen Stenzel, Redaktion Hilden)
    • Warum hingehen? Der alte Ortsteil Haan-Gruiten ist nicht nur idyllisch gelegen, sondern bietet mit seinen museumsreifen Häusern, den Lehrpfaden und natürlich den Einkehrmöglichkeiten alles, was zu einem echten Osterspaziergang mit Kindern und Hunden nötig ist. Im Thunbuschpark gibt es einen Spielplatz, den man entweder gleich zu Beginn oder am Ende der Strecke besuchen kann. Erst entspannt laufen (oder toben), dann sehr gut essen im "Haus Poock" oder "Im kühlen Grund" – da bleiben keine Wünsche offen.
    • Wer ist sonst noch da? Haaner, Wuppertaler, Mettmanner, Hildener – das kommt aufs Wetter an.
    • Was ist zu beachten? Bei den genannten Gaststätten unbedingt nach den Öffnungszeiten an den Feiertagen fragen und bei Interesse Tisch bestellen.
    • Info Die Runde startet am Bahnhof Gruiten. Auf dem Parkplatz rechter Hand informiert eine Tafel über die Rundwanderwege samt Restaurants. Wer es bequemer haben will, geht die Bahnstraße hinunter in den Ortskern mit dem "Café im Dorf".
  • Märchenzoo am Blauen See in Ratingen (Tipp von Norbert Kleeberg, Redaktion Ratingen)
    • Warum hingehen? Der Märchenzoo am Blauen See in Ratingen ist im wahrsten Wortsinn märchenhaft. Geschichten werden anhand wunderbarer Figuren und einfühlsamer Stimmen (vom Tonband) erzählt. Generationen von Familien haben das sehr idyllisch gelegene Areal bereits besucht. Man kann in eine andere Welt abtauchen.
    • Was ist sonst noch da? Der Blaue See lockt mit einem Freizeitpark und bietet sich für ausgiebige Spaziergänge und Wanderungen an.
    • Was ist zu beachten? Parkplätze sind gerade an Feiertagen schnell belegt.
    • Info feiertags 10 bis 18.30 Uhr. Eintritt: Kinder (zwei bis bis 14 Jahre) zwei Euro, Erwachsene drei Euro. Adresse: Am Blauen See 22, 40878 Ratingen
  • Ostermarkt auf Schloss Dyck in Jüchen (Tipp von Gundhild Tillmanns, Redaktion Grevenbroich)
    • Warum hingehen? Der riesige Ostermarkt auf Schloss Dyck bietet Hunderte von Blumen- und Gartenständen – und das vor dem Ambiente des Landschaftsparks im englischen Stil, der das Wasserschloss umgibt. Die Narzissen-Wiesen und das Tulpenfeld bieten Fotomotive für Spaziergänger und Besucher. Neben Dekorationen, Möbeln, Gartenaccessoires, Schmuck, Kleidung, Weinen und Leckereien sind Spiele für die ganze Familie geplant.
    • Was ist zu beachten? Der Andrang ist in der Regel groß, die Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Schlosses aber begrenzt. Für Gehbehinderte werden einige Plätze hinter dem Obstverkauf freigehalten.
    • Info Schloss Dyck, Jüchen-Damm, 16. und 17. April, 10 bis 18 Uhr, Tageskasse: Erwachsene 13 Euro, erm. 10 Euro, Kinder 7-16 Jahre 1,50 Euro, VVK : Erwachsene 10 Euro, erm. 7 Euro, Kinder 1 Euro www.stiftung-schloss-dyck.de
  • Renntag in Sonsbeck (Tipp von Dirk Möwius, Redaktion Xanten/Rheinberg)
    • Warum hingehen? Pferderennen mitten im Wald beim Reiterverein Graf Haeseler, das ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Beste Gelegenheit, den Sommerhut auszuführen, und am Totalisator kann man auf die Galopp- und Trabrennen wetten. Bei Pony- und Kaltblutrennen kann man selbst aktiv werden.
    • Wer ist sonst noch da? Neben Pferdefreunden vom ganzen Niederrhein die Uedemerfelder Kaltblutfreunde, die zeigen, wie Feldarbeit vor 100 Jahren funktioniert.
    • Was ist zu beachten? Festes Schuhwerk. Der Weg vom Parkplatz kann etwas weiter sein, das Gelände ist nicht durchgängig befestigt.
    • Info Renntag Ostersonntag, ab 12.30 Uhr, Graf Haeseler Weg, 47665 Sonsbeck. www.rv-sonsbeck.de
  • Eierversteigerung in Düsseldorf (Tipp von Christian Herrendorf, Redaktion Düsseldorf)
    • Warum hingehen? Wegen des schönen Dilemmas: Man möchte ja bei der Eierversteigerung etwas ersteigern, weil es für einen guten Zweck ist, aber man möchte es nicht mitnehmen, weil bei Manes Meckenstock zwar Schönes aber auch Scheußliches unter den Hammer kommt.
    • Wer ist auch noch da? Leute mit einem Faible für Schräges, die Gutes tun wollen.
    • Was ist noch zu beachten? Die Vorbesichtigung ist ab 17 Uhr möglich, die Auktion beginnt um 18 Uhr.
    • Info Karfreitag, Kurhaus, Auf'm Hennekamp 101, 40225 Düsseldorf, Eintritt frei
  • Jugendfarm Arche Noah in Meerbusch (Tipp von Julia Hagenacker, Redaktion Meerbusch)
    • Warum hingehen? Tiere und Natur hautnah erleben und gleichzeitig ein soziales Projekt unterstützen: Seit 1982 bietet Hildegard Miedel auf der Jugendfarm Arche Noah in Meerbusch-Büderich Tieren in Not Schutz – und Kindern die Möglichkeit, diese Tiere zu betreuen und etwas über sie zu lernen. Rund 330 Schweine, Ziegen, Hühner, Kaninchen und Schafe dürfen gestreichelt und gefüttert werden.
    • Wer ist sonst noch da? Meerbuscher, Düsseldorfer, Krefelder, Neusser.
    • Was ist zu beachten? Am parkeigenen Kiosk können Getränke, Kuchen und Eis sowie Futterbecher für die Tiere gekauft werden.
    • Info Tgl. 15-18 Uhr geöffnet. Marienburger Straße, 40667 Meerbusch
 
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