| 12.11 Uhr

Mülheim an der Ruhr
Baby stirbt nach schwerer Hirnblutung

Mülheim/Ruhr. Durch schwere Misshandlung ist in Mülheim an der Ruhr ein drei Monate alter Säugling ums Leben gekommen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war das Mädchen vergangene Woche mit einer schweren Hirnblutung in das Essener Klinikum gebracht worden. Am vergangenen Donnerstag starb es. Die Polizei setzte eine Mordkommission ein. Ermittelt werde auch im familiären Umfeld des verstorbenen Kindes. Ob es bereits Tatverdächtige gibt, wurde zunächst nicht bekannt.

Nach der Einlieferung hatten die Ärzte wegen des besorgniserregenden Zustands des Kindes die Polizei verständigt. Trotz intensivmedizinischer Versorgung starb das Mädchen drei Tage später. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte den Verdacht, dass das schwere Schädel-Hirn-Trauma durch äußere Gewaltanwendung eingetreten sein dürfte. "Die Ermittlungen, Befragungen und Vernehmungen werden fortgesetzt", hieß es.

 

(url/lnw)
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