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Gerichtsurteil
Millionen-Blitzer an A2 bei Bielefeld darf bleiben

Bielefeld: Millionen-Blitzer an der A2 darf bleiben
Am Bielefelder Berg wird weiter geblitzt. FOTO: dpa, frg
Minden. Schlechte Nachrichten für Tempo-Sünder: Die umstrittene Radarfalle an der A2 am Bielefelder Berg blitzt weiter. Das hat das Verwaltungsgericht Minden am Donnerstag entschieden.

Die Richter wiesen die Klage eines Autofahrers gegen Tempo 100 an dieser Stelle als unbegründet ab. Die Behörden, so urteilte das Verwaltungsgericht, hätten glaubhaft dargelegt, dass die dreispurige Autobahn an der Stelle zu kurvenreich, zu schlecht einsehbar, zu steil und zu stark befahren sei, um höhere Geschwindigkeiten zu zulassen.

Daraus ergibt sich: Auch die lukrative Blitzanlage darf weiter scharf geschaltet bleiben. Der Blitzer zählt zu den einträglichsten in ganz Nordrhein-Westfalen. Rund 400 Autofahrer pro Tag fahren hier zu schnell. Allein für das Jahr 2016 rechnet die Stadt Bielefeld mit sieben Millionen Euro Einnahmen.

Der Anwalt des klagenden Autofahrers will nun eine Berufung gegen das Urteil prüfen.

(js/dpa)
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