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Kurioser Fall aus Bochum
Polizei findet Falschfahrer schlafend im Auto

Dortmund. Ein 55 Jahre alter Mann hat in der Nacht zu Freitag die Polizei in Dortmund und Bochum beschäftigt. Zuerst hatte er als Falschfahrer auf der Autobahn einen Unfall verursacht. Später fand die Polizei ihn schlafend in seinem Auto an einer Straße in Witten.

Ein Zeuge hatte der Polizei ein Auto gemeldet, das im Autobahnkreuz Bochum/Witten entgegen der Fahrtrichtung fuhr. Als der Fahrer jedoch sah, wie ihm das Auto des Zeugen entgegenkam, wendete er und fuhr in Richtung Wuppertal auf die A43 auf. Dabei stieß er jedoch im Autobahnkreuz mehrfach mit der Leitplanke zusammen. 

Dem Zeugen zufolge setzte der Fahrer seine Fahrt mit eingeschaltetem Warnblinklicht fort. An der Anschlussstelle Witten-Heven habe er die Autobahn verlassen. 

"Nach all dem Stress gemütlich gemacht"

Die Autobahnpolizei und die Polizei Bochum verfolgten ihn. In Witten fanden Beamte dann den gesuchten Wagen an der Straße Luhnsmühle. "In diesem hatte es sich der Fahrer offenbar mittlerweile nach all dem Stress gemütlich gemacht", schreibt die Polizei. Der Mann habe schlafend im Wagen gesessen. Auf das Wecken der Polizei reagierte der 55-Jährige unwirsch und mit Gelächter und teils unverständlichen Worten.

Die Beamten bemerkten bei dem Mann einen starken Alkoholgeruch. Einen Atemalkoholtest habe der Bochumer, der bei seiner Irrfahrt leicht verletzt worden war, abgelehnt. Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zudem stellten die Polizisten fest, dass der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen war. 

Die Nacht endete für den 55-Jährigen im Krankenhaus. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

(lsa)