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Polizeiliche Begleitung gewährleistet
Bonner Martinszüge können trotz Klimagipfels stattfinden

Bonn: Martinszüge 2017 können trotz UN-Klimakonferenz stattfinden
Ein Martinszug (Archivbild von November 2015). FOTO: Anja Tinter
Bonn. Die Martinszüge in Bonn können in diesem Jahr alle wie geplant stattfinden - obwohl gleichzeitig die Weltklimakonferenz in der Stadt ist. Laut Polizei sind genug Beamte im Einsatz, um sowohl den Gipfel zu schützen als auch die Züge zu begleiten.

Rund 200 Martinszüge sollen rund um den 11. November zeitgleich zur Weltklimkonferenz in Bonn stattfinden. Die polizeiliche Begleitung sei gesichert und kein Zug müsse abgesagt werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Derzeit würden individuelle Lösungsvorschläge mit den Veranstaltern abgestimmt. 

Der "Bonner General-Anzeiger" hatte zuvor berichtet, dass sich das Polizeipräsidium nicht in der Lage sehe, seriöse Zusagen für eine polizeiliche Begleitung der Brauchtumsumzüge  zu machen. Das hatte Polizeisprecher Frank Piontek der Zeitung gesagt. Der Organisator des Lengsdorfer Martinszuges, Christoph Schada, befürchtete eine Absage des Zuges. Nur die Polizei dürfe in den fließenden Verkehr eingreifen. Bei einem Unfall könne dann der Veranstalter haftbar gemacht werden.

Die 23. Weltklimakonferenz "COP 23" findet vom 6. bis zum 17. November 2017 in Bonn statt. Erwartet werden 15.000 bis 20.000 Teilnehmer, darunter Diplomaten und Politiker aus aller Welt. Kritik kam von örtlichen Kirchengemeinden und Vereinen. 

(lsa/kna)
 
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