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Fall in Hagen
Mehrfamilienhaus wegen Mängeln beim Brandschutz geräumt

Hagen. Die Stadt Hagen hat am Freitag ein Mehrfamilienhaus mit 53 Bewohnern geräumt. Grund sind Brandschutzmängel, die bei einer Besichtigung am Mittwoch festgestellt wurden, wie Stadtsprecher Thomas Bleicher sagte.

Ein Großteil der Bewohner sei bereits privat untergekommen. Etwas mehr als zehn Personen wurden in städtischen Übergangsunterkünften untergebracht. Die Evakuierung sei notwendig geworden, weil die Sicherheit der Bewohner im Brandfall nicht mehr gewährleistet gewesen sei, erklärte der Stadtsprecher. "Wir haben es dort mit einer komplizierten Holzkonstruktion zu tun, bei einem Feuer wären Leib und Leben in Gefahr." Über die bevorstehende Räumung seien Vermieter und Bewohner am Donnerstag informiert worden.

Wie lange die Behebung der Mängel dauern wird, konnte Bleicher am Freitag noch nicht abschätzen. Im Laufe der nächsten Woche sollen die Bewohner die Gelegenheit erhalten, ihr Hab und Gut aus den Wohnungen zu holen.

Erst im September hatte die Stadt Dortmund einen Hochhauskomplex mit fast 800 Bewohnern aus Brandschutzgründen räumen lassen. Noch immer ist unklar, wann die Bewohner dort in ihre Wohnungen zurückkehren können.

 

(top/lnw)
 
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