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Tuning-Treffen in NRW
"Car-Freitag" bleibt weitgehend friedlich

Car-Freitag blieb friedlich: Tuning-Szene in NRW unterwegs
In Düsseldorf kontrollierte die Polizei verstärkt Autos aus der Tuning-Szene. FOTO: sg
Düsseldorf/Meerbusch. Die Treffen der Autotuning-Szene am sogenannten "Car-Freitag" sind nach Polizeiangaben in NRW weitgehend friedlich verlaufen. Die Behörden hatten sich landesweit für Einsätze gewappnet. 

Es gehe nicht darum, die Szene zu verteufeln, hatte ein Polizeisprecher in Oberhausen im Vorfeld betont. Aber diejenigen, die sich daneben benehmen, sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Polizei in Recklinghausen kontrollierte 630 Fahrzeuge und 380 Personen. Dabei sprach sie 449 Verwarnungsgelder nach Geschwindigkeitsverstößen aus und stellte 15 Fahrzeuge nach Erlöschen der Betriebserlaubnis sicher.

Aber auch in Oberhausen mussten die Beamten bis Freitagmittag nicht eingreifen. Friedlich blieb es aus Sicht der Polizei ebenfalls bei Treffen in Wuppertal, Dortmund und in Geldern im Kreis Kleve. In Düsseldorf kontrollierte die Polizei verstärkt tiefer gelegte Sportwagen. Laut einer Sprecherin kam es auch da nicht zu größeren Einsätzen.

In Meerbusch ereignete sich jedoch auf der A57 ein Unfall mit zwei Lamborghini. Die Polizei geht von einem illegalen Rennen aus. Beide Autos wurden sichergestellt und die Führerscheine der Fahrer eingezogen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Treffen schon am Donnerstag

In Paderborn hatten sich bereits am Donnerstagabend rund 400 Autofans mit ihren oftmals tiefer gelegten und leistungsstarken Fahrzeugen auf einem Parkplatz getroffen. Um Mitternacht seien sie aber wieder verschwunden, sagte ein Polizeisprecher. Zwischenfälle oder Einsätze habe es nicht gegeben. Vor zwei Jahren war das Treffen noch wegen Lärmbelästigung verboten worden.

Auch in Bochum, wo die Szene traditionell auf einem Parkplatz nahe der A40 zusammenkommt, sei alles ruhig geblieben, teilte die Polizei mit. Sie kontrollierte und zog nach eigenen Angaben vereinzelt Fahrzeuge mit übermäßig "frisierten" Veränderungen aus dem Verkehr. Die meisten hätten aber einfach nur ihre aufgemotzten Autos herzeigen wollen.

(skr)
 
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