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Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Kein Abschuss von Katzen

So soll es künftig keine Erlaubnis mehr zum Abschuss von streunenden Katzen geben. Bislang besaßen die Jäger bei Katzen, die sich mindestens 200 Meter vom nächsten bewohnten Haus aufhalten, ein Tötungsrecht. Nach Angaben des Landesjagdverbandes wurden bislang jährlich rund 10.000 Katzen geschossen, um das Wildern und Aufscheuchen von Jungtieren zu verhindern.

 

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Tiere der roten Liste tabu

Die Zahl der jagbaren Arten zwischen Rhein und Weser soll dadurch eingeschränkt werden, dass alle Tiere der roten Liste demnächst Tabu sind.

 

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Wachsende Tierpopularitäten

Auf der anderen Seite soll es zum Schutz von Wäldern leichter werden, Jagdzeiten für stark wachsende Tierpopulationen auszuweiten.

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Alle drei Jahre wird geprüft

Die Intensität der Bejagung soll dem ökologischen Zustand des jeweiligen Waldes angepasst und alle drei Jahre überprüft werden.

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Keine Jagd mit Hunden auf Füchse

Verboten werden soll ebenfalls die Jagd mit Hunden auf Füchse und Dachse. Zu viele Tiere hätten sich dabei im Bau verbissen, was als Tierquälerei nicht länger zu dulden sei, hieß es in Koalitionskreisen.
 

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Keine Tötungsfallen

Auch die Jagd mit Tötungsfallen soll es in NRW nicht länger geben.

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Keine Hundejagd auf flugunfähige Enten

Die Ausbildung von Jagdhunden wird eingeschränkt: Sie darf nicht mehr an flugunfähig gemachten Enten erfolgen.

Das sagt das neue Jagdgesetz in NRW

Gültig ab Mitte 2015

Die Jagdrechtsnovelle muss bis Mitte 2015 in Kraft treten. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat mehr als zwei Jahre lang an seinem Reformentwurf arbeiten lassen.