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Nach Bahn-Chaos
Nach Stellwerksbrand: Fernverkehr läuft langsam an

Stellwerkbrand in Mülheim behindert Bahnverkehr
Stellwerkbrand in Mülheim behindert Bahnverkehr FOTO: Rene Anhuth / ANC-NEWS
Mülheim/Ruhr. Sachverständige und Brandermittler der Polizei haben am Donnerstag den wichtigsten Arbeitsraum des abgebrannten Mülheimer Stellwerks begutachtet. Ergebnisse zur Brandursache stehen aber noch aus.
Inzwischen rollen wieder die ersten ICE nach Essen und Bochum.

Die Hauptbahnhöfe in Essen und Bochum haben vier Tage nach dem verheerenden Brand in einem Bahn-Stellwerk wieder Anschluss ans Fernzügenetz. Die ICE-Verbindung der Linie 10 nach Berlin und Köln sei wieder aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Donnerstag in Düsseldorf. Es sei jedoch mit erheblichen Verspätungen zu rechnen.

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Die Bahn empfiehlt Pendlern und Reisenden, sich im Internet rechtzeitig zu informieren und lieber einen früheren Zug zu nehmen. Auch im Nahverkehr im Ruhrgebiet müssen sich Reisende weiter auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen.

Unterdessen machten sich am Donnerstag Brandermittler der Polizei gemeinsam mit Brandsachverständigen in Mülheim an der Ruhr ein Bild vom Schaden in der Kanzel des Stellwerks. Dort liegt der sogenannte Bedienraum, in dem das Feuer ausgebrochen war. "Die Brandursache ist noch unklar", sagte ein Sprecher der Essener Polizei. Es könne noch einige Tage dauern, bis die Ermittler mehr dazu sagen könnten. Wie lange genau - dies sei "von Brandfall zu Brandfall sehr unterschiedlich".

Die Bahn setzte unterdessen im Funkmelde- und im Relaisraum ihre Aufräumarbeiten fort. Nach den Worten des Sprechers könnte es frühestens Mitte nächster Woche klarer werden, wie es mit dem ausgebrannten Stellwerk weitergeht und ob es repariert werden kann.

(lnw)
 
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