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Lebenserwartung
Die Menschen in NRW werden immer älter

Statistik: So lebt ein durchschnittlicher Deutscher
Statistik: So lebt ein durchschnittlicher Deutscher FOTO: dpa, Rolf Vennenbernd
Wiesbaden/Köln. Die Lebenserwartung der Menschen in Nordrhein-Westfalen hat sich weiter erhöht. Mädchen, die jetzt geboren sind, werden 82 Jahre alt, Jungs 78 Jahre. 

Neugeborene Mädchen werden statistisch gesehen 82 Jahre und 7 Monate alt, das sind ein Jahr und fünf Monate mehr als vor zehn Jahren, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Männliche Säuglinge haben demzufolge zurzeit eine durchschnittliche Lebenserwartung von fast 78 Jahren - das entspricht einer Steigerung um etwa zwei Jahre und vier Monate. NRW liegt bei der Lebenserwartung leicht unter dem Bundesschnitt.

Auch für ältere Menschen ist die Lebenserwartung weiter gestiegen und liegt sogar noch höher als die der Neugeborenen. Bei der Berechnung der Lebenserwartung wird die Sterbewahrscheinlichkeit immer auf ein bestimmtes Alter bezogen. 65-Jährige haben somit die Sterberisiken vorangegangener Altersstufen - 0 bis 64 Jahre - bereits hinter sich gelassen, erläuterten die Statistiker.

Männer, die heute 65 Jahre alt sind und in NRW leben, haben demnach im Schnitt noch 17 Jahre und 5 Monate zu leben - sie könnten also noch ihren 82. Geburtstag erleben. Gleichaltrige Frauen leben statistisch gesehen sogar bis kurz vor ihrem 86. Geburtstag. 

(lnw)
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