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Justiz-Auktionen
Diebesgut, Gepfändetes und alte Justizmöbel bringen 2,9 Millionen

Justiz-Auktionen: Diebesgut, Gepfändetes und alte Justizmöbel bringen 2,9 Millionen
Auf justiz-auktion.de versteigern deutsche und österreichische Behörden und Gerichtsvollzieher alles von der Felljacke bis zum Auto. FOTO: Pawlitzki
Düsseldorf. Justiz-Auktionen mit sichergestelltem Diebesgut, gepfändeten Wertsachen und ausrangiertem Behördenmobiliar füllen die Staatskasse stärker als bislang. 2017 nahm das Justizministerium eine halbe Million Euro mehr damit ein als 2016.

Im laufenden Jahr verzeichnete das vom nordrhein-westfälischen Justizministerium betriebene Online-Auktionsportal bereits einen Umsatz von über 2,9 Millionen Euro bei mehr als 6100 weit über die Landesgrenzen hinaus genutzten Auktionen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das nach vorläufigen Zahlen schon jetzt ein Plus von 500 000 Euro, berichtete das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Die erzielten Erlöse kommen der Allgemeinheit und der Opferhilfe zugute. Alle Bundesländer und auch Österreich können über das Portal Beute versteigern, die nicht an die Eigentümer zurückgegeben werden kann. Dazu gehören von Gerichtsvollziehern gepfändete Objekte oder auch alte Möbel aus Amtsstuben.

(hpaw/lnw)
 
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