| 16.55 Uhr

Mann drohte mit Bombe
Entwarnung: Kein Sprengsatz an der TU Dortmund gefunden

Dortmund: Bombendrohung an der Technischen Universität
Ein Sprengstoffspürhund sucht vor der Technischen Universität Dortmund nach Sprengstoff. FOTO: dpa, mku vfd
Dortmund. Am Freitag waren Polizei und Feuerwehr in Dortmund im Großeinsatz. An einer Universitäts-Haltestelle drohte ein Wohnungsloser mit der Zündung einer Bombe. Die Suche einem Sprengsatz dauerte den ganzen Nachmittag an, gegen 18 Uhr wurde Entwarnung gegeben.

Wie das Online-Portal "derwesten.de" berichtet, drohte ein Wohnungsloser 41-jähriger Mann gegen 13 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle "Universität" mit der Zündung eines Sprengsatzes. Daraufhin sperrte ein Großaufgebot den Bahnhof weiträumig ab, an der Haltestelle wurde zudem ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Dank Zeugenaussagen habe die Polizei den 41-jährigen Wohnungslosen schnell festnehmen können. 

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. FOTO: dpa, mku vfd

Die Beamten hätten daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst angefordert. Währenddessen lief der Uni-Betrieb ganz normal weiter. Der Bahnverkehr an der Universität wurde allerdings eingestellt, die Bahn organisierte einen Busnotverkehr.

Gegen 16 Uhr trafen angeforderte Sprengstoffexperten ein und untersuchten den verdächtigen Gegenstand an der S-Bahn-Haltestelle. Auch mehrere Taschen und die nähere Umgebung wurden durchsucht. Gegen 18 Uhr konnte die Polizei schließlich Entwarnung geben: "Es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden."

Ein schwer bewaffneter Polizist wacht vor einem Gebäude der Universität. FOTO: dpa, mku vfd

Die Ermittlungen zu dem 41-Jährigen und dem Hintergrund dauern noch an. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Mann an einer psychischen Erkrankung leidet. Die Polizei habe eine Einweisung des Verdächtigen in eine pychiatrische Klinik angeregt.

(p-m/lnw)
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