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"Die Rechte"
Rechte demonstrieren gegen Polizeipräsenz in Dortmund-Dorstfeld

Dortmund. Rechtsextreme haben in Dortmund gegen die Präsenz der Polizei im Stadtteil Dorstfeld demonstriert. Etwa hundert Anhänger der Partei "Die Rechte" waren auf der Straße. Zuvor hatte es eine Kundgebung für Vielfalt und Toleranz mit rund 220 Teilnehmern gegeben. 

Die Dortmunder Polizei hat seit September ihre Präsenz im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld verstärkt. Der Stadtteil ist für rechte Aufmärsche bekannt. Absichten der Rechtsextremisten, Dorstfeld für sich zu reklamieren und Andersdenkende zu bedrängen, tritt die Polizei entgegen, heißt es in einer Pressemitteilung der Dortmunder Polizei.

Gegen 18.30 Uhr versammelten sich zuerst Gegendemonstranten auf dem zentralen Wilhelmplatz. Rund 220 Teilnehmer machten auf der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Stimmung für Vielfalt und Toleranz. Die friedliche Kundgebung endete gegen 19.35 Uhr.

Der Aufzug der Partei "Die Rechte" begann gegen 19.45 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf der Arminiusstraße mit 100 Teilnehmern, meldete die Polizei. Einige Teilnehmer brannten Böller ab. Die Polizei teilte mit, sie werde diese Fälle anzeigen. Die Versammlung endete gegen 21.10 Uhr.

Während der Demonstration der Partei "Die Rechte" versammelten sich etwa 110 Linksautonome. Ihre Versammlung blieb laut Polizei friedlich und wurde nicht aufgelöst.

(heif)
 
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