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Ein Polizist erzählt anonym über seinen Alltag

Im sozialen Netzwerk "Reddit" beantwortet ein junger Polizist derzeit Fragen rund um seinen Arbeitsalltag. Im Folgenden veröffentlichen wir einige Fragen und Antworten. Die Rechtschreibung entspricht dem Originalbeitrag. 

Ein Polizist erzählt anonym über seinen Alltag

Was hältst du von "Horror-Clowns"?

Antwort: "Gerade im Vorlauf zu Halloween hatten wir in unserer Behörde immer mal wieder Nachts 1-2 "Sichtungen", gefunden haben wir aber trotz Suche bisher niemanden. Halte ich persönlich für den dümmsten Dreck und warte nur darauf, bis so einer mal an den falschen gerät und sich böse zusammenschlagen lässt. Ich hoffe, dass das ganze nach Halloween wieder verschwindet, spätestens bis man auf Youtube keine Klicks mehr damit machen kann, ist das hoffentlich out..."

Ein Polizist erzählt anonym über seinen Alltag

Kommst du mit Leichen klar oder nimmt dich das mit? Wie wird man in der Ausbildung darauf vorbereitet?

Antwort: "Ich hatte bisher Glück, und die Leichen die ich hatte waren alle noch keine 12 Stunden alt. Die letzte hatte ich gestern erst, der Senior, der aus seinem Rollstuhl vornüber fiel, sich den Kopf stieß und verstarb im Altenheim. Nach dem 2. Suizidenten, der gesprungen ist, tut mir der Anblick von Reanimation auch nichts mehr großartiges. Klar nimmt einen das irgendwo mit, aber mit professioneller Distanz verarbeitet man soetwas sehr gut. Ansonsten gibt es immer Kollegen, mit denen man über soetwas reden kann. Ich hatte das "Glück", in der Ausbildung im Fach Kriminaltechnik/Kriminalistik zwei Polizeibeamte zu haben, die beide noch aktiven Dienst versahen und nebenamtlich an der Fachhochschule lehrten. Die brachten auch Originalbilder ihrer zurückliegenden Mordkommissionen mit. Außerdem gabs noch den Punkt "Todesermittlungen" auf dem Lehrplan. Da hatten wir dann von Brandleichen, über Bahnleichen und Wasserleichen wirklich alles."

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Was ist in der Silvesternacht schiefgegangen?

Antwort: "Ich glaube das größte Problem an Silvester war, dass niemand damit gerechnet hat, dass es soweit kommt. Köln ist zwar vom Straßenkarneval sicherlich gut aufgestellt, was solche Massenereignisse angeht. Entsprechend wird man auch den Einsatzbefehl und die Kräfteaufstellung gemacht haben. In der Silvesternacht hat es dann an manchen Stellen aber Lücken in der Kommunikation gegeben bzw. die Kräftelage an gewissen Orten war unzureichend. Gepaart mit Kommunikationsfehlern hat man dann nicht rechtzeitig gegengesteuert (in unserer Behörde wurde extra ein Wagen vorgehalten, sollte irgendwo in der Umgebung Sofortverstärkungskräfte benötigt werden, die wurden aber nicht angefordert)."

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Habt ihr auf Streifenfahrten vorgegebene Routen oder fahrt ihr eher ziellos herum?

Antwort: "Nein, wir haben keine vorgegebenen Routen (jedenfalls nicht in unserer Behörde). Ziellos umher fahren wir aber nicht, es gibt immer etwas, was man tun kann, z.B. in Stadtteilen in denen in letzter Zeit eingebrochen wurde mehr Präsenz zeigen, Verkehrskontrollen, all sowas."

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Gibt es so etwas wie "No-Go areas"?

Antwort: "No-Go-Areas als solche zu bezeichnen finde ich schwierig. Jeder weiß, was Duisburg-Marxloh für ein Pflaster ist, und das man dort als Polizist anders arbeitet als im Kreis Olpe oder in einer anderen Landbehörde. Keine der 47 Kreispolizeibehörden würden es meiner Meinung nach aber zulassen, das denen die Fäden aus der Hand genommen werden. Duisburg hat es gezeigt, wie es geht: Dauerhaft die Hundertschaft dort stationieren, sodass man direkt zeigen kann, das immer noch die Polizei dort das Sagen hat. Meines Wissens nach wirkt das mittlerweile auch auf die Leute dort."

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Gibt es in euren Reihen auch Reichsbürger? 

Antwort: "In unserer Behörde haben wir zum Glück noch keinen. Das LKA hat aber Verhaltenshinweise rausgegeben, wie man mit denen umgeht, sollte man mal an einen solchen geraten."

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Was war dein schlimmster Fall? 

Antwort: "Schwierig, einen "schlimmsten" Fall zu finden. Der tödliche Unfall vielleicht, bei dem der Mann auf dem Motorrad voraus führt, die Ehefrau hinterher. Verkehrsbedingt verliert man sich aus den Augen, und das nächste was die Frau sah, war der LKW, der auswich und ihr Mann ,der regungslos am Straßenrand lag. Ist durch einen Fahrfehler ohne Fremdeinwirkung gegen den Bordstein gekommen, Gleichgewicht verloren und in voller Fahrt mit dem Kopf gegen einen Laternenmast gefahren. Der Motorradfahrer war sofort tot. Ich war mit einem Kollegen im Einsatzabschnitt Opferschutz eingesetzt und hatte mit der total aufgelösten Ehefrau und deren kurze Zeit später am Unfallort erscheinende Tochter zu tun, die plötzlich und unerwartet den Tod eines geliebten Menschen verkraften mussten. Ist nicht einfach, so etwas."

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Ist immer eine MP5 im Waffenkasten vom Polizeitransporter?

Antwort: "Das ist eine Frage, die eigentlich aus Einsatztaktischen Gründen sicherlich unbeantwortet bleiben sollte. Da aber mittlerweile fast jede Zeitung darüber berichtet hat, dass wir jetzt aufgrund der Sicherheitslage ständig die Maschinenpistole auf dem Streifenwagen mitführen, kann ich sagen: Ja, auf dem Streifenwagen in NRW ist eine. Ob bei Polizeitransportern wie bei der Hundertschaft das gleiche ist kann ich selber nur mutmaßen."

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Inwieweit hast du die Freiheit, bei kleineren Delikten schon mal ein Auge zuzudrücken? 

Antwort: "Grundsätzlich sind wir an das Legalitätsprinzip gebunden, bei dem wir angehalten sind, immer eine Anzeige vorzulegen, wenn wir Kenntnis von einer Straftat haben. Die gelebte Praxis bei uns ist aber, bei absoluten Antragsdelikten,wie Beleidigung, bei denen keiner einen Strafantrag stellt, auch keine Anzeige zu schreiben."

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Ist es möglich, einen Mord wie einen natürlichen Tod aussehen zu lassen?

Antwort: "Sicherlich ist es möglich, die Erbfolge etwas zu beschleunigen, wenn man einen Hausarzt hat, den man bequatschen kann und der den Totenschein ausstellt, wobei er das Kreuzchen bei "Natürliche Todesursache" macht. Diesen Fall habe ich aber nur ein einziges Mal erlebt, und das war bei einer 350kg Frau, die vom Sofa gefallen ist und quasi an sich selbst erstickte. Ansonsten, wen ein Notarzt vor Ort ist, der die Krankengeschichte nicht kennt, kann der Hergang noch so plausibel sein, er wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit "unklare" Todesursache ankreuzen. Und ab da ist die Kriminalpolizei im Boot. Die stellen dann bei der Leichenschau fest, ob es Grund für eine Obduktion gibt. Bei der würde man dein Gift vielleicht finden. Oder sie würden die manipulierte Steckdose finden... Sicherlich hat es schon Morde gegeben, die als natürliche Todesursache deklariert wurden."

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Was ist das "Illegalste", das du bislang gesehen bzw. sichergestellt hast?

Antwort: "Das Illegalste war die geladene Schreckschusspistole von einem Typen, der meinte damit in eine Disko zu gehen. Angeblich wäre man ja bei uns in der Stadt nicht mehr sicher, und wir von der Polizei würden uns um die Bürger nicht mehr kümmern. Hat garnicht verstanden, wieso er mit gezogener Waffe zu Boden gesprochen wurde und direkt in Handfesseln gelegt wurde, nur weil er selber eine "scharfe" Waffe dabei hatte... Menschen gibts."

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Welcher Einsatz ist die beste Geschichte? 

Antwort: "Die besten Geschichten hat man meistens mit den stadtbekannten "Weltbürgern"...die Bekloppten, die man alle irgendwann beim Vornamen nennt, von denen man bei der Datenabfrage nur den Namen sagen muss und die Leitstelle die Daten aus dem kopf weiß...Die stadtbekannten Unikate halt."

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Hast du mehr mit frechen Leuten oder mehr mit normalen und netten Leuten zutun? Wie sieht es bei Jugendlichen aus, haben die Respekt vor dir?

Antwort: "In unserem Bereich (unsere Behörde hat zwei Wachen, die die Stadt in zwei Teile geteilt haben) ist es ein wenig ruppiger, als im anderen. Ich habe auf der anderen Wache meine Ausbildung gemacht, da passierte es schonmal, das Fr. Dr. mit ihrem Benz einen Poller umgefahren hat. In meiner jetzigen Wache, die aufgrund der Nähe zum Hauptbahnhof und der Discomeile von uns recht zentral liegt, hat man mit viel "Durchgangverkehr" zu tun. Leute aus den Nachbarstädten, die zum Feiern kommen z.B.. Man hat auch mit mehr "Asis" zu tun, denen mal verbal des öfteren schonmal Paroli bieten muss. Bei Jugendlichen ist vor allem der Alkoholisierungsgrad ein entscheidender Faktor, in wie weit der Kontakt mit der Polizei verläuft. Von lustig-spaßig-heiter bis aggressiv-pöbeln-Nacht in der Zelle."

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Wie kaputt gespart ist unsere Polizei wirklich und wie schränkt das deine Arbeit ein?

Antwort: "In NRW ist derzeit eine gewissen Kehrtwende vom Sparen in Sicht. Wir stellen so viele Leute ein wie lange nicht mehr, haben vor kurzem erst branneue Überziehschutzwesten mit höherer Schutzklasse wie vorher bekommen, die auch locker AK-Treffer wegstecken sollen (jedenfalls laut dem Beipackzettel). Klar versucht das Land an allen Ecken und Enden zu sparen, aber ich denke nicht, dass bei der derzeitigen Sicherheitslage sich irgendein Innenminister hinstellen würde und sagt "Ich muss bei der Inneren Sicherheit sparen!" Das nennt man dann politischen Selbstmord."

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Was war dein einfachster Einsatz?

Antwort: "Einfache Einsätze gibts zu Hauf! Die Omi, die Sonntags morgens anruft, weil ihr Auto aus der Garage gestohlen wurde. Stellte sich heraus, das sie im morgentlichen Schlaftrunken die falsche Garage aufgemacht hat, die die derzeit nicht vermietet ist und leer steht. Als die Kollegin dann die richtige Garage ausmachte und das geliebte Auto da noch stand, war man natürlich zutiefst peinlich berührt, deswegen die Polizei gerufen zu haben. Auch die Einsätze mit Verkehrsunfällen die am Ende mit "Kein Schaden - kein VU" abemeldet werden, weil kein Schaden festgestellt werden konnte, sind sehr einfach. Oder die normale ruhestörung.Hingehen, Wohnungsinhaber/Veranstalter herholen, Personalien feststellen, zur Ruhe ermahnen, und in der Hoffnugn fahren, nicht nochmal wieder kommen zu müssen. Klappt nicht immer."

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Was war dein verrücktester Fall? 

Antwort: "In einer Stadt, die mit mehreren Psychatrien mit allerlei "bunter Persönlichkeiten" geschmückt ist, passiert so einiges. Spontan fiel mir dan naber nur die ältere, psychisch auffällige Dame ein, deren Fall weniger lustig als eher traurig war: Lebte total verwahrlost in ihrem Haus, das komplett überwüchert war im Garten, inmitten von Müll und Kot. Rannte nackt über die Straße und randalierte in den Vorgärten der Nachbarn. Als mein Kollege und ich sie angetroffen haben, hat sie bei sich im Garten auf einem Stuhl gehockt und gewartet. Wir haben sie schließlich nach PsychKG einweisen lassen (bzw. dessen Einleitung angeregt, das Veranlassen kann die Polizei selber ja nicht), was aber gedauert hat, weil alle Notärzte im Einsatz waren. Also mussten wir irgendwie die Zeit totschlagen. Die Dame hat dann irgendwann im Kopf einen Schalter umgelegt der ihr sagte, dass wir ihr Böses wollen und fing dann an, mit allem möglichen Zeug nach und zu werfen (Milchpackung, Packung Weintrauben, Zeitungspapier). Nichts schlimmes, aber alles Grund genug, sie mit einfacher körperlicher Gewalt dazu zu bringen,den Angriff sein zu lassen. Da sie aber ein vollgekotetes T-Shirt anhatte und weiter nichts, hatten weder der Kollege (4. Mann auf unserer Dienstgruppe, also quasi der Stellvertreter des Stellvertreters des Stellvertreters) noch ich groß Lust, uns mit der vollgekoteten, halbnackten Omi in deren verwucherten Garten, der auch nicht viel besser aussah, zu rollen. Als Schmankerl hat sie es dann noch geschafft, die Türe hinter sich abzuschließen und in das Haus zu flüchten, als der Notarzt kam,sodass wir durch das Fenster klettern mussten, um sie da raus zu holen. Ich bin ziemlich sicher, das der Kollege danach im Keller war und die Uniform wechseln musste."

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Hat dir jemand schon einmal gedroht? 

Antwort: "Die letzte Drohung wurde mir bei meinem letzten Widerstand ausgesprochen. Ein zutiefst aggressiver Typ, ich war selbst nur als Verstärkungskraft da als er begann, sich mit den Kollegen vor Ort zu raufen. Spätestens als die Kollegin den Notfallknopf am Funkgerät gedrückt hatte (obwohl, wie sie später zugab, das nen Versehen war, den am Faustmikrofon zu drücken) und sagte, dass er nicht auf Pfefferspray reagierte, versucht jeder Kollege so schnell wie möglich dorthin zu kommen. Um zur eigentlichen Drohung zu kommen: Nachdem der Typ nach kurzem Gerangel verschnürt am Boden lag, find er an, verbal um sich zu schlagen. Ich bin zwar ein wenig sonnengrbräunt, aber "Nigger" bin ich nun wirklich nicht. Jedenfalls betonte er sowohl auf der Straße, als auch als wir ihn in die Zelle brachten, "wenn wir uns nochmal auf der Straße sehen, dann bist du der Verlierer" oder so in der Art. Ich mach mir da nichts drauß. Von seiner Seite aus ist es das Adrenalin plus Drogen, die er im Blut hatte, die ihn so hochfahren ließen, und da der Herr gebürtiger Brite war, hatte er nunmal ein gewisses Temperament dabei. Er wird sich sichelrich nichtmal dran erinnern, mir das gesagt zu haben."

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Hast du im Einsatz schon auf einen Menschen geschossen?

Antwort: "Bis auf beim Schießtraining habe ich noch nie meine Waffe gezogen, geschweige denn abgefeuert."

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Warum sprechen Polizisten so gestelzt?

Antwort: "Das ist einfach eine Sache, die sich mit der Zeit entwickelt. Man nutzt dieses "Beamtendeutsch" nunmal den ganzen Tag, sei es wenn man Anzeigen schreibt oder sonstige Maßnahmen trifft, weil man das ganze nunmal sauber ausführen will.
Schreibt man etwa in den Text der Anzeige "der hat ihm dann eine geklatscht" klingt das, wenn man es nicht in indirekter Rede als Zeugenaussage so wiedergibt nunmal plumper wie "dann wurde er durch den Beschuldigten mit der flachen Hand auf die linke Gesichtshälfte geschlagen". Man steht mit seiner Art, Anzeigen zu schreiben, nunmal später vielleicht vor Gericht und verkauft sich damit. Ähnlich ist das mit Maßnahmen. Grundsätzlich muss ich eine Maßnahme wie einen Platzverweis korrekt formulieren, also sagen wie lange, für welche Örtlichkeit und mit welcher Konsequenz bei Missachtung ich den Platzverweis ausspreche. Bei dem polizeibekannten Klientel sagt man dann aber vielleicht nur kurz die geschwollene Variante. Ein Eingriffsrechtsdozent sagte uns mal, das er den Platzverweis zunächst sauber formuliert, damit das vor Gericht wasserdicht ist, um dann das ganze in der Sprache des gegenüber zu formulieren: "Verpiss dich jetzt hier sonst pack ich dich in die Zelle" kommt nunmal bei den meisten eher an als "Ich erteile ihnen für diesen Bereich für die nächsten 24h einen Platzverweis, bei Zuwiederhandlung werde ich sie in Gewahrsam nehmen"..."

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Haben die Streifenwagen Peilsender, damit man im Notfall feststellen kann, wo sie gerade sind?

Antwort: "Die neuen BMWs haben nen SOS Knopf, der bei einem Unfall mit einem Aufprall von X wohl automatisch los geht. Ansonsten wenn man ihn drückt werden wohl auch GPS Daten gesendet, jedoch meine ich das das ganze dann bei BMW aufläuft, und nicht bei unserer örtlichen Polizeileitstelle. Ansonsten übermittelt unser Funkgerät (sowohl das feste im Auto als auch die Handfunken) bei einer Auslösung der Notruftaste GPS-Koordinaten."

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Wie viel Wahres steckt in den Nachmittagssendungen auf Sat1 und RTL2?

Antwort: "Wenn ich die Auf Streife, der Blaulicht Report, oder jetzt neu Die Ruhrpott Wache sehe dann ist das ganze immer sehr überspitzt. Jeder Einsatz hat direkt den Täter parat, und der wird auch direkt festgenommen. Das weckt vielleicht bei dem einem oderen anderen die Erwartungshaltung, dass wir jeden Straftäter sofort festzunehmen haben und die bloß nicht wieder laufen lassen dürfen. So funktioniert das mit der vorläufigen Festnahme aber nunmal nicht... Man will dem Zuschauer ja auch Action verkaufen..."