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Bis 3,1 auf der Richter-Skala
Erdbeben nahe Köln gemessen – keine Schäden

NRW: Erdbeben - so gefährdet ist die Region
NRW: Erdbeben - so gefährdet ist die Region FOTO: dapd, dapd
Köln. Bei Köln ist am Mittwochabend ein Erdbeben gemessen worden. Zahlreiche Anwohner meldeten, dass sie die Erschütterungen gespürt haben. Es soll zudem einen lauten Knall gegeben haben.

Bei der Polizei in Köln haben mehrere besorgte Bürger angerufen und Erschütterungen gemeldet, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. Auch bei der Feuerwehr in Köln gab es mehrere Anrufe von Bürgern. Laut Polizei gab es keine Einsätze oder bekannte Schäden im Kölner Stadtgebiet.

Das Epizentrum wird von den unterschiedlichen Diensten auf das Brühler Stadtgebiet, Hürth, Köln-Rodenkirchen oder bei Erftstadt lokalisiert. Unterschiedliche Angaben gibt es auch über die Stärke: Der Geologische Dienst NRW berichtet, dass ein Beben der Stärke 2,6 auf der Richter-Skala mit Epizentrum in Brühl gemessen wurde.  

Das Europäische Seismologische Zentrum (EMSC) meldet eine Stärke von 3,0. Der Erdbebendienst Südwest berichtet, dass gegen 17.40 Uhr ein Erdbeben der Stärke 2,4 auf der Richter-Skala gemessen wurde. Das Deutsche Geo-Forschungszentrum in Potsdam spricht sogar von einer Magnitude von 3,1. Das belgische Erdbebenzentrum meldete eine Stärke von 2,8. 

Laut der Seite Erdbebennews.de sollen in mehreren Orten rund um Köln bis Leverkusen und Troisdorf Erschütterungen zu spüren gewesen sein. Die Seite beruft sich auf Anwohner, die ihre Beobachtungen gemeldet haben. Demnach sollen die Erschütterungen besonders im Süden Kölns mit einem lauten Knall einhergegangen sein. Mit Schäden sei bei einem vergleichsweise schwachen Beben wie diesem aber nicht zu rechnen. 

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