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4,7 Prozent mehr als im Vorjahr
Erneut mehr Sozialhilfeempfänger in NRW

Länderfinanzausgleich: Wer gibt? Wer nimmt?
Länderfinanzausgleich: Wer gibt? Wer nimmt? FOTO: dpa, Arne Dedert
Düsseldorf. Die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Ende 2014 bezogen 104.298 Personen und damit 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

92,3 Prozent der Bezieher hatten nach den Angaben einen deutschen Pass, der Anteil von Frauen (47,6 Prozent) und Männern (52,4 Prozent) war nahezu gleich. Bei der Förderung geht es vor allem um Deckung des Grundbedarfs an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung. Anspruch auf diese Hilfe haben Erwerbsunfähige auf Zeit, Vorruheständler mit niedriger Rente sowie längerfristig Erkrankte.

Etwa zwei Drittel (65,4 Prozent) der Unterstützten lebten in Einrichtungen wie Wohn- oder Pflegeheimen, wie es hieß. Ihr Durchschnittsalter war mit 55,8 Jahren deutlich höher als bei Leistungsbeziehern außerhalb von Einrichtungen (43,5 Jahre).

Bereits von 2012 auf 2013 verzeichneten die Statistiker einen Anstieg um 13,9 Prozent.

(KNA)
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