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Essen
Fünf Jahre Haft für Messerangriff im Krankenhaus

Essen. Nach einem Messerangriff in einem Essener Krankenhaus ist ein 41-jähriger Obdachloser am Freitag zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im Mai versucht, einen bettlägerigen Mitpatienten zu erstechen - einen frisch operierten Kriminalpolizisten.

Der hatte sich verzweifelt gewehrt und dabei mehrfach in die Klinge gegriffen. Zuvor hatte es Streit gegeben, weil der Angeklagte im Krankenhauszimmer geraucht hatte. Im Prozess vor dem Essener Schwurgericht gestand der schwer drogenabhängige 41-Jährige die Tat. An Details könne er sich aber nicht mehr erinnern. Er wurde wegen versuchten Totschlags verurteilt.

Der Angeklagte war mit einer Art Kampfmesser auf sein Opfer zugestürmt. Sein 52-jähriger Bettnachbar hatte im Prozess von "echter Todesangst" gesprochen. Dass er nur an den Händen und Unterarmen verletzt wurde, ist auch dem schnellen Eingreifen der Krankpfleger zu verdanken. Sie hatten den Angeklagten überwältigt und gefesselt.

(lnw)
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